Ruhig war es die letzten Tage. Zumindest was dieses Blog und mein Getummel online im Gesamten betrifft. Aufgrund privater Probleme hatte ich andere Dinge im Kopf, die natürlich eine höhere Priorität aufwiesen. Zwar habe ich bei passenden Gelegenheiten im Hinblick auf nette Blogbeiträge weiterhin die Kamera gezückt, jedoch dann abends keine Lust mehr, die Bilder zu bearbeiten und online zu stellen.
So haben sich jetzt rund 650 neue Beiträge im Feedreader angesammelt, die überflogen werden wollen, einige Kommentare hier im Blog wollen noch beantwortet werden und dann wird es auch wieder neue Beiträge geben. Nur Geduld …
Um den BMW parken zu können, musste mein Bekannter erst einmal diesen Wagen hier versetzen, damit ich Platz fand.
Es handelt sich um einen Chevrolet Camaro Z28 Baujahr 1987.
Das erkennt man zum Beispiel an der im Heckspoiler integrierten 3. Bremsleuchte und dem Tacho, der nun bis 145 Meilen bzw. 240 Kilometer pro Stunde reicht.
Der Z28 ist unter Anderem an dem umlaufenden silbernen Streifen zu erkennen, den es auch in einer goldenen Variante gab.
Manch einem Leser, der gerne diverse TV-Serien in den 80ern sah, wird dieses Modell bekannt vorkommen. Einer der Simon – Brüder aus der Serie “Simon & Simon” fuhr einen Wagen in der gleichen Farbe.
Der Wagen in der Serie war wie der hier gezeigte ebenfalls ein Targa. In hiesigen Gefilden bleiben die Dachhälften wetterbedingt aber wohl öfter an Ort und Stelle.
Innen erwartet einen dann die übliche 80er-Jahre-Plastiklandschaft, die eher funktional als schön ist.
Obwohl der Z28 “nur” einen 5-Liter-V8 verbaut hat, geht er wohl ganz gut, was im Video, welches ich mit meiner Digitalkamera gemacht habe, nicht so gut rüberkommt.
Alles in Allem ein nettes Geschoß, dass bei Interesse sogar den Besitzer wechseln würde. Sollte sich also jemand wie der jüngere der beiden Simon-Brüder fühlen wollen, kann er hier schon mal den Wagen bekommen.
Heute gegen Mittag ist es so weit:
2 Wochen ohne Zigaretten!
Zumindest habe ich das aktive Rauchen dran gegeben. Erhöhter Schwierigkeitsgrad: meine Frau raucht noch.
Gerade deshalb bin ich begeistert, wie gut es funktioniert, obwohl die Verlockung fast den ganzen Tag auf dem Tisch liegt. Das hätten mir die Meisten nicht zugetraut.
Interessant: bereits jetzt bin ich der Meinung, mehr Puste zu haben, was ich z. B. beim Treppensteigen merke. Mal sehen, wie es sich beim Radfahren auswirkt.
Als ich vergangenes Wochenende den 5er BMW wieder zurück in die Halle brachte, in der er meist ungenutzt sein Dasein fristet, entdeckte ich diesen Citroen wieder.
Keine Ahnung, ob es sich um eine ID oder DS handelt, aber noch viel schlimmer: ich weiß nicht, ob es sich um eine Restauration handelt oder ob die Göttin als Schlachtfahrzeug dient.
Ich bin mir auch ob des Fortschritts nicht sicher. Es ist schon einige Zeit her, als ich das letzte Mal in der Halle war und ich kann mich daher nicht mehr erinnern, wie der Wagen damals aussah.
Natürlich hätte es dieser Oldtimer verdient, in einen entsprechend guten Zustand versetzt zu werden. Aber alleine wird er es kaum schaffen, auch wenn er manchmal ein merkwürdiges Eigenleben entwickelt und Lebenszeichen von sich gibt, indem dann einfach so ein Lämpchen flackert, um kurze Zeit später wieder aus zu gehen. Hat was von Stephen Kings Christine …
Manchmal bin ich wirklich froh, dass ich immer eine Kamera dabei habe. Auch wenn ich auf häufig genutzten Wegen unterwegs bin. So wie heute, als ich zum x-ten Mal durch die Straße ging, in der sich der Kindergarten befindet, den unsere Tochter besucht. Denn dort erblickte ich auf einem Anhänger einen roten Sportwagen.
Da ich nicht erkennen konnte, um was für einen Wagen es sich handelt, begab ich mich auf die Suche nach einem Schriftzug und wurde am Heck fündig:
Lotus Excel S.E. war dort zu lesen. Und diese in England gebaute Flunder hatte sogar noch britische Kennzeichen. Natürlich war der Wagen rechtsgelenkt.
Irgendwie kam er mir stellenweise sehr japanisch vor und die Recherche im Internet förderte tatsächlich zu Tage, dass einige Teile wohl vom Toyota Supra stammen, was an einer Kooperation der beiden Firmen lag.
Der Lotus Excel wurde zwischen 1982 und 1992 gebaut, in der hier gezeigten SE – Variante nur zwischen 1985 und 1992. Der 2,2l – Motor leistete im Excel SE rund 180 PS. Insgesamt wurden wohl recht wenig gebaut und auch das Angebot in diversen Verkaufsplattformen ist eher gering. Die Preise auch, was anscheinend dafür spricht, dass diese Fahrzeuge eher nur etwas für Liebhaber sind.
Ich bin gespannt, ob ich diesen hier mal auf der Straße fahren sehen werde. Sollte es so sein: die Akkus meiner Kamera sind geladen.
Ihr hattet Recht!
Seit der Installation des Donation-Plugins, welches unter jeden Beitrag einen kleinen Satz mit der Bitte um eine kleine Spende setzt, gab es tatsächlich einen Spendeneingang in Höhe von 1 Euro. Jens war der noble Spender, der uns damit viel Glück und von jedem Besucher einen Euro wünschte. Leider blieben von dieser netten Geste nur die Wünsche und 0,63 Euro, da Paypal erst einmal seine 0,35 Euro plus x Prozent einbehielt.
Auch die Installation eines Werbeblocks in der Sidebar brachte laut Amazonstatistik ganze 9 Klicks! Also noch nicht mal eine Bestellung und unter 10 Klicks, von denen ich vermutlich noch 5 zu Testzwecken verursacht habe.
Ich lasse das Zeug jetzt noch einige Zeit online, da es mir ja nicht weh tut und sonst auch niemanden zu stören scheint. Aber sollte sich in absehbarer Zeit nichts mehr tun, werde ich den Kram wieder rauswerfen.
Wir hatten ja schon einmal über einen alten “Düdo” als Wohnmobil und Alltagsfahrzeug nachgedacht. Diese gibt es in verschiedenen Längen. Und bisher gingen wir davon aus: Je länger, desto besser! Klar, für 4 Personen braucht man Platz.
Nun sah ich einen 7 Meter langen Düdo und so in live war das schon gigantisch und zeugt von wenig Alltagstauglichkeit. Vielleicht sollte man doch lieber eine kürzere Version ins Auge fassen. Obwohl: der Bus von Martin ist 12 Meter lang …
Von einer Fünfjährigen beim Brettspielklassiker haushoch besiegt worden:
Und da soll man sich dem Spielnamen nach nicht ärgern …
Gestern durften wir mal wieder eine Eifel-Tour absolvieren. Mit dem sommerbereiften 5er BMW ging es los, denn der Schnee, der uns bisher an Fahrten mit dem 525i hinderte, war ja nun weg. Dafür gab es aufgrund des Sturmtiefs Xynthia diverse andere Probleme, die den Verkehr behinderten.
Da wir erst gegen 18.00 Uhr am Bestimmungsort in der Eifel sein mussten, wollten wir vorher noch bei meinem Cousin vorbei. Ich berichtete bereits über ihn und das Dorf ohne DSL, in dem er wohnt. Kurz vor der Abfahrt riefen wir ihn an. Seine Info: “Es gibt keinen Kaffee, ich hab keinen Strom. Und der Rest des Ortes auch nicht!” Wir kamen aus Richtung Simmerath – Eischerscheid und fuhren die ersten paar Kurven nach Hammer runter, bis wir auf einmal vor diesem Hindernis standen:
Also drehten wir und als wir keine 5 Minuten wieder in Eischerscheid ankamen, lag dieser Baum auf der Straße:
Der musste also gerade erst gefallen sein. Zum Glück versperrte er nicht die ganze Fahrbahn. Wir fuhren vorbei, hielten an der nächsten Bushaltestelle und wählten den Notruf 112. Da ging keiner dran! Also wählten wir 110 und gaben die Verkehrshindernisse durch. Dann versuchten wir den 2. Weg, um nach Hammer zu kommen. Leider war diese Strecke bereits abgesperrt. In Erwartung weiterer Verkehrsstörungen entscheiden wir uns direkt unser Hauptziel anzusteuern.
Dieses Vorhaben begann dann auch sogleich mit einem Umweg und kurze Zeit später sahen wir erneut, wie eine Strecke, die wir normalerweise befahren, gesperrt wurde. Wir hofften, dass diese Sperre auf unserer Rückfahrt verschwunden ist, was sich aber leider nicht bewahrheitete.
Es ging weiter, vorbei am Rursee, dem in eine Richtung kurzzeitig gesperrten Camp Vogelsang, immer wieder auf der Straße liegenden Bäumen ausweichend. Dann überkam mich doch stärkerer Harndrang, so dass ich, um diesem zu fröhnen, auf kürzestem Wege ein Restaurant einer amerikanischen Fastfoodkette in einem Gewerbegebiet in Kall ansteuerte. Bei der Einfahrt in besagtes Gewerbegebiet fiel mir eine KFZ-Prüfstelle der GTÜ auf. Eigentlich nichts Besonderes, hätte ich nicht davor einen Hubschrauber stehen sehen. Also suchte ich nach dem Toilettengang die passende Straße, um zur Prüfstelle zu gelangen. In einer der Straßen entdeckte ich erst noch einen Pontiac Firebird Formula aus den Endsiebzigern (vielleicht auch ein früher 80er):
Leider kamen wir so nur zum vorderen Haupteingang der Prüfstelle – der Helikopter stand hinter dem Gebäude. Dafür stand neben dem Eingangstor dieser Kampfjet:
Sah schon ein wenig merkwürdig aus und man erwartet in einem normalen Gewerbegebiet ja auch kaum russische Kampfflugzeuge.
Ein Schild neben dem Jet verriet, dass es sich um eine Mikojan-Gurewitsch MIG-23 handelte, einen einsitzigen Schwenkflügler.
Wir fuhren aus der Sackgasse raus in die nächste hinein, um eventuell doch noch ein Bild des Helikopters machen zu können. Dieser stand jedoch etwas weiter weg:
Auch hierbei scheint es sich um ein russisches Fluggerät zu handeln. Wenn ich es richtig identifiziert habe, ist es ein Mil Mi-8, den es in zivilen und Militärvarianten gab.
Auf dem weiteren Weg hielt ich noch bei einer Ford-Werkstatt, da ich dort auf einer der letzten Touren hinter einer Scheibe einen alten Ford Escort im Renntrim gesehen hatte. Leider spiegelte es zu sehr, so dass die Bilder vom Escort und einem Taunus oder Granada, der ebenfalls im Showroom stand, nichts geworden sind. Dafür stand neben dem Gebäude ein alter Traktor, dem der Besitzer wohl den Namen Elch gegeben hatte, wie das Schild vermuten lässt:
Daneben stand dann noch ein Ford Transit mit Hochdach. Zwar nicht die ganze alte Version, aber dennoch interessant. Leider stand kein Preis dran.
Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei einem Schrottplatz vorbei. Neben vielen Fahrzeugen, die der Abwrackprämie zum Opfer gefallen sind, stand dort auch dieser Oldtimer in der Reihe:
Ich habe keine Ahnung, was das gewesen sein könnte. Vielleicht eine Citroen Gangsterlimousine oder Ähnliches – auf jeden Fall alt.
Nachdem wir nun einige Bilder von Fahrzeugen meines Vaters gesehen haben, die er vor meiner Zeit hatte, widmen wir uns nun den Autos, die ich auch kenne (oder zu deren Zeit ich zumindest auch schon existiert habe).
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal dieses Bild gezeigt:
Es zeigt mich vor einer “Göttin”. Zu diesem Fahrzeug habe ich auf der DVD meines Vaters nun noch zwei weitere Bilder gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Diesen Citroen fuhr mein Vater so ca. 1975 / 1976. Leider weiß er nicht mehr, ob es eine ID oder DS, eine 19 oder 20 war. Egal, denn es ist ein Kultfahrzeug.





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