Sportlich ins neue Jahr

Dieses Jahr wird sportlich. Und dabei geht es hier nicht um gute Vorsätze, die mit übelsten Halbwertzeiten meist schon am 01.01. des neuen Jahres nichts mehr wert sind.

Tatsächlich habe ich schon im letzten Jahr damit angefangen. Leute, die mir auf Twitter folgen oder bei bei Facebook mit mir befreundet sind, haben das auch schon mitbekommen. Auslöser war der Gewinn einer App in einem von Lutz veranstalteten Gewinnspiel. Interessanterweise hatte ich die App schon einige Zeit auf dem iPhone, nutzte diese aber nicht. Mein im Oktober gestartetes Projekt “Speck weg Sixpack” war leider auch viel zu schnell mangels Motivation wieder eingeschlafen.

Doch jetzt ist alles anders! Mit dem Gewinn des Promo-Codes und der damit verbundenen Umwandlung der App runtastic in eine Vollversion fühlte ich mich geradezu verpflichtet, diese nun auch zu nutzen. Das war sicherlich der Auslöser.

Ich begann, die Hunderunden aufzuzeichnen, ging dabei aber nicht wie sonst schlendernd neben Romy her, sondern legte das Tempo an den Tag, mit dem ich beispielsweise auch durch die Stadt renne und das meine Frau hasst. Für andere wäre es sicherlich im Bereich des Walking angesiedelt, 5 – 6 km/h kamen da immer zusammen. Dann stieg ich auf den Crosstrainer, den meine Frau mal angeschafft hatte.

Und vor gut zwei Wochen habe ich mir dann einen Trainingsplan aus dem Netz gezogen. Der Name: Trainingsplan von 0 auf 5 km. Ziel ist es, nach 12 Wochen Training 5 km am Stück laufen zu können. Hört sich leicht an, ist aber für einen Menschen, der jahrelang keinerlei Sport ausgeübt hat, eine echte Kraftanstrengung.

So war es anfänglich echt schwer, aber jetzt, ach nur gut 2 Wochen bin ich richtig “angefixt”, langweile mich fast an den lauffreien Ruhetagen. Mal sehe, wie sich die Lauferei weiter entwickelt und der Bauch eher zurück. Ich werde weiterhin berichten, auf facebook ist das Ganze auch täglich zu verfolgen, auf twitter ansatzweise auch.

Posted in Sport & Co. | Tagged , , , , , , , | 5 Comments

Fahrerflucht und die Folgen

Wer mir nicht auf Facebook folgt, hat es eventuell nicht mitbekommen: meine Frau hat sich gestern mit dem Wagen überschlagen. An dieser Stelle auch gleich eine Entwarnung: körperlich sind unser Sohn und sie beinahe unverletzt aus dem Wagen gestiegen. Insofern hatte man sicherlich Glück im Unglück.

Was mich aber maßlos ärgert: sie war es nicht schuld. Sie wurde in einer Linkskurve überholt, der Bekloppte kam ihr dabei gefährlich nah, sie wich ein wenig nach rechts aus, touchierte den Bordstein. Das Lenkrad wurde ihr aus der Hand geschlagen, es ging eine Böschung hinauf und mit einem zweifachen Überschlag auch wieder runter, wo der Wagen dann mitten auf dem Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen kam. Ein Glück, dass der entgegenkommende Wagen noch in letzter Sekunde bremsen konnte, für ein Ausweichmanöver wäre kein Platz gewesen.

Natürlich hat sich der überholende Irre aus dem Staub gemacht. Fahrerflucht würde ich es nennen. Natürlich bleiben wir dadurch auf allen Kosten sitzen: Abschlepper, Verschrottung und was sonst noch alles kommt. Natürlich haben wir jetzt kein Auto mehr. Natürlich sollte man den Flüchtigen in ein dunkles Loch werfen und die Schlüssel wegschmeissen. Es ist einfach eine Frechheit. Natürlich konnte unser Sohn erst einmal nicht einschlafen. Natürlich wissen wir jetzt nicht, wie es weitergeht, denn natürlich schwimmen wir nicht im Geld …

Posted in Automobiles | Tagged , , | 7 Comments

Tempo – die erfolgreichen Lieferwagen mit drei Rädern

Den Begriff Tempo verbinden die meisten Menschen heutzutage nur noch mit der Bezeichnung für Papiertaschentücher oder mit dem Thema Geschwindigkeit. Bei letzterem ist dann meist von hohem Tempo die Rede. Sicherlich etwas, womit die Tempos aus diesem Beitrag kaum dienen können. Es handelt sich nämlich um Nutzfahrzeuge. Genauer gesagt Lieferwagen, deren markanteste Modelle nur drei Räder hatten.

Tempo Ausstellung 2009 Plakat

Von 2008 bis 2009 fand eine Sonderausstellung mit Exponaten rund um die ehemalige Vidal & Sohn Tempo-Werk GmbH in Hamburg statt, die ich nicht besucht habe. Dafür aber Michael, der wohl die Bilder davon noch auf seiner Festplatte hatte, aber der Meinung war, sie würden nicht so recht in sein Blog passen. Also sandte er sie mir und nach etlichen Wochen / Monaten komme ich nun endlich dazu, sie in einen Blogbeitrag einzubetten.

Tempo Ausstellung 2009 draussen

An der frischen Luft gab es schon mal ein Fahrzeug zu sehen. Obwohl das so nicht stimmt, denn es war gar kein ganzes Dreirad, sondern nur die Front davon, die sich bestimmt auch super als Dekoration im Partykeller machen würde. ;-)

Tempo Ausstellung 2009 T6 Heck

Die 1928 in Harburg (kein Schreibfehler, sondern ein Stadtteil der Hansestadt Hamburg) gegründete Firma produzierte anfänglich dreirädrige Lieferwagen mit kleinen Motoren, da diese wohl einerseits ohne Führerschein gefahren werden durften und andererseits steuerfrei waren. Dementsprechend hoch war die Nachfrage nach solchen Fahrzeugen.

Tempo Ausstellung 2009 T6 Front

Der Tempo T1 war ein so genannter Vorderlader und sah aus wie ein Motorrad mit vorne angebauter Ladefläche unter der sich zwei Räder befanden. Dieses Konzept wurde auch beim hier zu sehenden grünen Tempo T6 aus dem Jahr 1930 fortgeführt, der als erstes Fahrzeug im eigenen Werk entstand.

Tempo Ausstellung 2009 Haube auf

1933 wurde das Prinzip dann umgedreht. Nun befand sich eine Fahrerkabine, in der nun auch der größte Teil der Technik untergebracht war, um dahinter verschiedene Aufbauten zu ermöglichen, vor der Pritsche oder halt dem jeweiligen Aufbau. Das angetriebene Vorderad war dabei mit dem Motor und dem Getriebe drehbar gelagert.

Tempo Ausstellung 2009

So wurde der Wagen der anfänglich und in der ersten Zeit nach dem Krieg noch als Tempo A 400 weitergebaut. Ab 1948 hier der Wagen dann Tempo Hanseat und verfügte über eine rundlicher gestaltete Haube mit neuem runden Logo im Kühlergrill.

Tempo Ausstellung 2009 Hanseat 2

Im Laufe der Jahre gab es hier aufgrund der Konkurrenz (vor allen Dingen durch das Dreirad von Goliath, das ich wegen bisheriger Unwissenheit sehr gerne mit dem Tempo verwechslte und das über einen Heckantrieb und stärkere Motoren verfügte) diverse Verbesserungen von mehr Motorleistung bis hin zu einem Stoßdämpfer am Vorderrad.

Tempo Ausstellung 2009 Hanseat

Genutzt hat es nichts, die Ära der dreirädrigen Nutzfahrzeuge war vorbei, die vierrädrigen Lieferwagen waren schwer im Kommen. Hier konnte Tempo mit dem parallel zum Hanseat gebauten Tempo Matador und später auch mit dem Wiking ebenfalls dienen. Auch diese Lieferwagen waren in vielfältigen Versionen zu bekommen.

Tempo Ausstellung 2009 Hanseat 3

Tempo Ausstellung 2009 Hanseat 4

Tempo Ausstellung 2009 Hanseat 5

Auf Basis des letzten Tempo Matador entstand dann der so genannte Harburger Transporter, der nach der Übernahme von 1966 durch Hanomag als Hanomag-Henschel und später nach der Übernahme durch Mercedes auch als Mercedes-Benz-Modell erhältlich war.

Tempo Ausstellung 2009 Matador

Das Tempo-Dreirad wurde erstaunlicherweise noch von 1962 als Joint-Venture in Indien unter dem Namen Bajaj Tempo in Lizenz weitergebaut und das sogar noch sehr lang. Es gibt Bilder von Modellen aus dem Jahr 2000. Interessanterweise gibt es dennoch so gut wie keine Fahrzeuge auf dem hiesigen Markt. Eine Suche bei Mobile.de förderte keinen einzigen Tempo Hanseat zu Tage und vom Matador tauchten auch nur zwei Stück auf, die im benachbarten Ausland standen.

Tempo Ausstellung 2009 Saucieren

Ach so, es gab bei der Ausstellung übrigens nicht nur Fahrzeuge und Bilder zu besichtigen, sondern auch so seltene Exponate wie diese drei einzigen überlebenden Saucieren aus der Kantine der Vidal & Sohn Tempo-Werke GmbH.

Posted in Automobiles | Tagged , , , , , , , , , , , , , | 1 Comment

Ärger mit der Bahn

Gestern war ein irrer Tag. Ich wollte einem Bekannten einen gefallen tun, seine Schwiegereltern kurz zum Bahnhof nach Köln bringen, da er keine Zeit hatte. Ziel der Zugfahrt war Wien, die Fahrt sollte mit einem ICE bestritten werden. Abfahrt am Hauptbahnhof in Köln: 9.53 Uhr. Ich stellte mich auf einen kurzen Trip ein, nahm nichts mit und ging davon aus, spätestens gegen Mittag wieder zu Hause zu sein.

Kurz vor acht bin ich bei meinem Bekannten und wir packen das Gepäck in den Land Rover. Die Schwiegereltern nehmen Platz und um 8.00 Uhr fahren wir los. Alles läuft super, ein wenig Stau rund um Köln haben wir eingeplant. In Aachen fahren wir auf die Autobahn und los geht es. Irgendwo nach Düren kurzfristig zähfließender Verkehr – kein Problem, wir liegen gut in der Zeit. Ein leichter Stau an irgendeinem Kölner Kreuz – kein Problem. Wir erreichen die Ausfahrt Klettenberg. Das Navi meint, wir wären mit genügend Puffer da. Leider stehen wir in der Ausfahrt ewig. Die Luxemburger Straße – immerhin eine Landstraße – ist dicht. Ich habe keine Möglichkeit, dem Stau zu entfliehen. Das Reißverschlussverfahren scheinen viele Verkehrsteilnehmer direkt nach der Fahrschule vergessen zu haben. Das Navi berechnet die Ankunftszeit immer wieder neu, nur nähern wir uns kaum. Außer zeitlich der Abfahrt des ICE.

6,7 Kilometer bis zum Ziel, aber kaum noch Zeit. Ich hoffe auf die Unpünktlichkeit der Bahn und gebe Gas, als dies endlich wieder möglich ist. Der Kölner Hauptbahnhof beziehungsweise die Straß0en sind eine einzige Baustelle, die Ansagen des Navis passen nicht zur Beschilderung, Bauarbeiter können bei der Parkplatzsuche nicht helfen. Wir finden einen Platz, alten verbotenerweise und sprinten samt Gepäck los. Auf der Rolltreppe lese ich die Anzeigentafel, auf der 5 Minuten Verspätung stehen. Ich komme auf dem Bahnsteig an und sehe das Heck des noch stehenden Zuges, der sich just in dem Moment in Bewegung setzt. %$&!!&§!

Bis jetzt hat die Deutsche Bahn nichts falsch gemacht. Aber hier stehe ich nun und versuche den älteren Mitmenschen auf englisch zu erklären, dass dies ihr Zug war. Dann suchen wir eine Lösung. Mein Bekannter schaut ins Netz und stellt fest: in Frankfurt fährt der Zug erst um 12.21 Uhr ab, es ist jetzt 10.00 Uhr, das schaffst Du! Das Navi ist nach Eingabe des neuen Ziels anfänglich nicht der Meinung, korrigiert seine Einstellung aber auf der Autobahn recht schnell. Wir sollen gut 45 Minuten vor Abfahrt eintreffen.

Die A3 ist relativ leer, trocken und somit tiefflugtauglich, wobei der Land Rover, der wie eine Schrankwand im Wind steht, bei 190 km/h abregelt. Gut, 187 km/h tun es auch und so erreichen wir tatsächlich mit ausreichendem Puffer unser Ziel: Frankfurt Hauptbahnhof. Dort ist die Parkplatzsituation ähnlich angespannt, ich entscheide mich ob der naheliegenden Abfahrt für einen Kurzzeitparkplatz (30 Minuten). Wir entern den Bahnhof.

Auf der großen Tafel taucht der Zug auf – ohne weitere Bemerkungen. Wir begeben uns zum Gleis und ich erkläre den Rentnern, dass der dort stehende ICE nicht ihrer ist, da wir viel zu früh seien. Der ICE nach Hamburg verlässt das Gleis. Auf einer kleineren Anzeige taucht “unser Zug” – diesmal mit dem Hinweis: gestrichen. Äh, ja nee, is klar. Rein ins Reisezentrum. Der Zug, den wir in Köln (jetzt glücklicherweise) verpasst haben, steckt wegen eines Defekts in Bingen fest, inkl. aller Reisenden. Einen Ersatzzug soll es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht geben.

Also ändert die freundliche Mitarbeiterin die Sitzplatzreservierungen auf einen anderen regulär nach Wien fahrenden ICE, der um 14.16 Uhr abfahren soll. Das einzige “Problem” wäre also jetzt die Wartezeit. Während ich dies den Schwiegereltern meines Bekannten zu erklären versuche, stoßen immer mehr Leute dazu, die ebenfalls mit dem Zug um 12.21 Uhr fahren wollten und nun fassungslos abwechselnd auf das leere Gleis und die mittlerweile leere Anzeige darüber starren und dabei gespannt meinen Erklärungen lauschen.

Ein Bahnmitarbeiter nähert sich wie zufällig und wirft nun ein, dass es doch einen Ersatzzug geben wird, dieser aber mit 45 Minuten Verspätung unterwegs ist. Das passt nur halbwegs zur danach folgenden Anzeige, die nur 20 Minuten Verspätung angibt. 10 Minuten später dann allerdings schon 40 Minuten und kurze Zeit darauf schon 60 Minuten. Toll, wie flexibel man in solchen Dingen bei der Bahn ist. Dafür sollten sie einen Preis erhalten.

Ich erkläre den Herrschaften, wann sie mit welchem Zug fahren können, dass es im Ersatzzug für niemanden eine Sitzplatzreservierung gibt und wann sie ungefähr in Wien ankommen müssten, wenn die Deutsche Bahn nicht noch mehr von ihrer erwähnten Flexibilität an den Tag legt.

stau

Nach einer gut einer Stunde begebe ich mich dann zum 30-Minuten-Parkplatz, bezahle 4 Euro und fahre gen Heimat. Mit dem Geld der Schwiegereltern tanke ich den Wagen, denn natürlich hatte ich keinerlei Geld dabei, das Auto war in Frankfurt aber fast leer. Aus dem geplanten Zweistundentrip wurde so mit diversen Staus auf der Rückfahrt mal eben ein achtstündiger Ausflug mit diversen Rückschlägen und Ärgernissen.

Nächstes Mal fliegen sie vermutlich wieder …

Posted in Allgemein | Tagged , , , , , , , , , | 3 Comments

Wildwechsel der anderen Art

Schilder, die vor Wildwechsel warnen, stehen hier in der Nordeifel alle Nase lang, wie man so sagt. Also ist man zumindest in bewaldeten Gebieten schon ein wenig sensibilisiert, vor allen Dingen, wenn man schon einige Rehe oder ähnliches Getier, meist nachts im Lichtkegel der Scheinwerfer hat stehen sehen – wenn auch nur am Straßenrand.

wildwechsel-mal-anders01

Irgendwann fuhren wir so die Landstraße lang und kommen um eine Kurve, als dieser Kollege von der an der Front des Mercedes installierten Zielvorrichtung erfasst wird.

wildwechsel-mal-anders02

Doch er war nicht allein, die ganze Herde wechselte eigenmächtig die Straßenseite. Schafe ohne Ende rückten nach, große Tiere, kleine Lämmer und so sicherten wir gegen den rückwärtigen Verkehr ab und riefen in der örtlichen Polizeidienststelle an, damit diese unseren Job übernehmen konnte. Denn nirgendwo war ein Schäfer oder Hütehund zu sehen.

wildwechsel-mal-anders03

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer stoppte, er wusste wem die Tiere gehören, telefonierte und kurze Zeit später (die Polizei war natürlich noch nicht in Sicht und wir bestellten sie daher wieder ab) kam der Besitzer und kümmerte sich um seine ausgebüxten Woll-Lieferanten.

Ist euch schon mal irgendwelches Getier vors Fahrzeug gelaufen?

Posted in Automobiles, Tierisches | Tagged , , , , , , | 5 Comments

Seltener Anblick: Bell UH-1D “Huey” SAR Hubschrauber

Wir werden hier recht häufig überflogen, denn am Ende der Parallelstraße gelangt man zu einem Einsatzzentrum, von dem aus im Notfall der Notarzt und Rettungswagen losdüsen. Außerdem landet hier halt der Rettungshubschrauber, der aber im Normalfall gelb und vom ADAC ist. Als flug- und vor allen Dingen von Hubschraubern begeisterter Mensch gewöhnt man sich aber schnell an die Geräuschkulisse und weiß was kommt.

Bell UH-1D Huey SARDoch irgendwann wurde es recht laut. Das konnte unmöglich der moderne Eurocopter EC 135 sein, der hier sonst immer landet. Ein Blick aus dem Fenster brachte die Aufklärung: ein alter Bell UH-1D, auch Huey genannt, in der SAR-Version mit leuchtendoranger Tür sauste im Affentempo vorbei, drehte eine Runde und setzte zur Landung an.

Ich schnappte mir die Kinder und wir begaben uns in der Parallelstraße zu einem Zaun der ein wenig Einblick gewährte und somit fast freie Sicht auf den Helikopter gab. Zur Entwarnung: der schrottreife Wagen ist meines Wissens nach ein Übungsfahrzeug, an dem die Befreiung Verletzter trainiert wird.

Da stand er nun, der aus zahlreichen amerikanischen Militärfilmen bekannte Hubschrauber und neben ihm eine Gruppe von Leuten, einige mit Kameras bewaffnet. Es passierte einige Zeit lang nichts. Dann kam ein Notarztwagen ganz langsam die Straße entlang gefahren, gefolgt von einem noch vorsichtiger fahrenden Rettungswagen. Der Fahrer des Krankenwagens gab sich alle Mühe, die Schlaglöcher zu umfahren . Sie erreichten das Areal, aber sehen konnten wir nichts. Der von uns erhoffte, schnelle Start blieb aus, Menschen rannten hin und her, der Pilot ebenso wie der Rest seiner Crew.

Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann endlich eine Bahre aus dem Hubschrauber zum Standort des Rettungswagens gebracht und kurze Zeit später mit dem Patienten in den Heli verfrachtet. Die hatten alle die Ruhe weg. Ich dachte immer, bei Luftrettungseinsätzen zählt jede Minute. Aber vielleicht ging es auch einfach nur um eine nicht ganz so eilige Verlegung, die auf der Straße nicht machbar gewesen wäre.

Irgendwann saßen dann alle und der Heli startete und flog davon. Natürlich in eine andere Richtung, als ich es mir zum filmen gewünscht hätte. Und so bleibt es beim Bild durch den Zaun und die Erkenntnis, dass diese Art von Hubschraubern noch immer eingesetzt, obwohl man überall liest, dass sie mit und mit ausgemustert werden.

Posted in Allgemein | Tagged , , , , , | 6 Comments

Postkarte erhalten

Jeden Tag landet mehr oder minder interessante Post in unserem Briefkasten. Meistens sind es die klassischen Fensterumschläge im Querformat, in denen meist gefaltete DIN-A4-Blätter stecken, auf denen eine Zahl und der Hinweise “Wir buchen ab.” oder “Bitte zahlen Sie …” steht. Ich glaube man nennt es Rechnung.

In Zeiten des Internets wird insgesamt weniger geschrieben und vor allen Dingen Postkarten aus dem Urlaub scheinen eine vergessene Tradition zu sein. Umso mehr überrascht war ich, als ich Mitte Oktober (ja, ist schon etwas her, aber die Zeit vergeht wie im Flug) neben der ganzen Werbung und anderem Scheiß (siehe oben) auch eine Postkarte aus dem Briefkasten fischen konnte.

Postkarte von OggyMAHDIA stand auf der Karte und sagte mir nix, also schnell umgedreht. Tunesien. Blitzschnell zuckte es durch den Kopf, bevor ich überhaupt etwas las, und ich überlegte, wer aus meinem Verwandten- und / oder Bekanntenkreis denn wohl nach Tunesien wollte.

Na ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil und so stellte sich heraus, dass die Karte von Hauke Eilers, vielen besser bekannt als Oggy von www.tagestexte.de, kam. Er wies neben den auf jede Postkarte gehörenden Infos zu Hotel und Wetter auf eine Aktion hin, die in seinem Blog zu finden sei.

Wie gesagt war ich leider etwas im Stress, habe also nicht direkt nachgesehen und meinen Feedreader habe ich schon seit Wochen / Monaten nicht mehr durchgesehen. Und so ist diese Aktion leider vollkommen unbemerkt an mir vorübergezogen, was mir sehr Leid tut, denn ich steh ja auf so “nostalgische” Dinge.

Und so bedanke ich mich recht herzlich für die Karte und gelobe Besserung beim Lesen meines Feedreaders. Außerdem werde ich glaube ich auch mal ein paar Postkarten versenden. Dann allerdings nur aus dem Ort, denn in Urlaub fahren wir so gut wie nie.

Posted in Allgemein, EDV & Internetz | Tagged , , , | 1 Comment

Computer für 68.400 Mark

Als ich vor einiger Zeit in Aachen in einem EDV-Systemhaus darauf wartete, auch irgendwann einmal bedient zu werden, fiel mein Blick auf einen in einer Vitrine hängenden recht alten Verkaufsanzeige. Da ich als Nächster dran war, blieb nur Zeit für einen Schnappschuss mit meinem als Kassette getarnten iPhone, dass sich toll in der Glasscheibe der Vitrinentür spiegelt.

Das Ergebnis ist zugegeben sehr gruselig, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich in absehbarer Zeit noch einmal in diesen Laden fahre gen Null tendierend, so dass ich nun einfach dieses schlechte Bild präsentiere. Besser wie nix.

computer-nur-68400

Angepriesen wird, wenn ich es richtig entziffern konnte, Folgendes:

Standardsystem
bestehend aus:
Tastatur, Systemeinheit,
Bildschirm und Betriebs-
system  wahlweise
???? 8086 oder MS-DOS

nur 68.400 inkl. MwSt.

Die Position mit den Fragezeichen konnte ich nicht entziffern. Cooler Preis für diese irre Maschine. Vor allen Dingen das “nur” gefällt mir. ;-) Basic-Computerspiele kosteten übrigens, wenn ich es richtig erkenne, stolze 250 Mark.

Schon Wahnsinn, was das ganze Zeug früher mal gekostet hat und wie wenig es eigentlich konnte.

Was war euer erster Computer, was konnte er und was hat er gekostet?

Posted in EDV & Internetz | Tagged , , , | 3 Comments

Alter Magirus Deutz in tollem Zustand

Hier tut es mir nun echt Leid, dass wir keine besseren Bilder machen konnten. Als wir irgendwann einmal auf die Autobahn mussten, befand sich einige Fahrzeuge vor uns in der Autobahnauffahrt dieser alte LKW, der aus der Ferne schon einen guten Eindruck machte. Unsere dreckige Frontscheibe allerdings nicht, was zu diesen grottigen Bildern führte.

1957 Magirus Deutz LKW 01

Als wir näher kamen, war der wirklich gute Zustand immer besser zu erkennen. Der Oldtimer LKW war mit einer mit der Werbung einer niederländischen Möbeltransportfirma versehen und hatte auch eine holländische Zulassung.

1957 Magirus Deutz LKW 02

Im Rückspiegel war dann das große Logo zu erkennen, dass klar machte, das wir soeben einen alten Magirus Deutz Rundhauber überholt hatten.

1957 Magirus Deutz LKW 03

Witzigerweise taucht genau dieser LKW auch bei den Bildern zum wikipedia-Eintrag zu Magirus Deutz auf. Demnach handelt es sich wohl um ein Fahrzeug Baujahr 1957, das komplett restauriert wurde. So sah er auch aus. Ich hoffe allerdings, das er nicht mehr im Alltagseinsatz leiden muss.

Posted in Automobiles | Tagged , , , , | 4 Comments

Der neue Honda Civic

gesponserter Artikel

Als ich vor einiger Zeit zugegebenermaßen schlechte Handyfotos von meinem in Spanien befindlichen Vater bekam, die einen recht gut getarnten Erlkönig zeigten, wusste ich nicht wirklich, was sich unter den ganzen Anbauten und Tapes verbirgt. Offizielle Bilder eines getarnten Honda Civic kamen dem fotografierten Wagen aber recht nah, womit dieses “Geheimnis” dann doch gelüftet werden konnte. Nicht aber das Geheimnis, wie der Wagen denn nun letztendlich aussehen wird, denn man hatte sich bei Honda große Mühe in puncto Tarnung gegeben.

Honda Civic

Nachdem Honda allerdings beim Vorgänger schon außergewöhnliche Wege in Sachen Design bestritt – zumindest wenn man es mit unserem doch eher konservativ gestalteten Honda Civic Baujahr 1998 vergleicht -, war abzusehen, dass man auch beim neuen Civic wieder diesen Weg wählen würde. Im Gegensatz zum Vorgänger, der mit mit seinem durchgehenden Band vorne gar nicht zusagte, finde ich den neuen Civic durchaus gelungen.

Besonders gut gelungen finde ich, dass man dem “normalen” Fünftürer die hinteren Türen kaum ansieht, was ihn wie ein Coupé wirken lässt. Zugegeben, die Sache mit den Türgriffen im Bereich der C-Säule ist nicht neu, aber gut umgesetzt. Wer auf die hinteren Türen verzichten kann, der greift direkt zum Honda Civic Type S, der als dreitüriges Sportcoupé in Sachen sportlicher Optik noch einen drauf setzt.

Für einen entsprechenden Vortrieb sorgen derzeit noch zwei Benzinmotoren. Man hat die Wahl zwischen dem 1.4 mit einer Leistung von 100 PS oder dem 1.8, der aus 1.799 ccm ordentliche 140 PS schöpft. Preislich geht es für einen Civic in der Grundausstattung ab 16.790 Euro los, verschiedene Ausstattungsvarianten bieten hier aber noch Potenzial nach oben.

Wer nun mehr Informationen haben möchte kann sich auf der offiziellen Internetseite zum neuen Honda Civic schlau machen. Wem das zu trocken ist, der kann sich auch auf dem Youtube Channel vom Honda Civic ein paar Videos ansehen und dort Kommentare unter selbigen hinterlassen. Das könnt ihr natürlich auch gerne hier im Blog. Was haltet ihr vom neuen Honda Civic?

Viral video by ebuzzing

Posted in Automobiles | Tagged , , , | Leave a comment