Auf meiner Festplatte fand ich noch Bilder einer Oldtimerrallye. Orientierungsfahrt heißt es ja offiziell. Ich weiß gar nicht mehr, wann diese stattgefunden hat. Auf jeden Fall wurden die Bilder noch mit meiner ersten digitalen Kamera aufgenommen, was die minderwertige Qualität belegt.
Nun also zu Bildern und dem Versuch zu erkennen, was für Fahrzeuge darauf zu sehen sind.
Das erste Bild zeigt ganz rechts definitiv einen Porsche 911 unbekannten Baujahres. In der Mitte steht ein Mazda RX-7 nach dem ersten Facelift, also Baujahr zwischen 1981 und 1985. Und links steht ein Ferrari. Um welches Modell und Baujahr es sich handelt, weiß ich leider nicht.
Das zweite Bild zeigt einen Mercedes-Benz 190 SL Baureihe W121 BII. In der Mitte steht ein weißer Triumph TR2 Roadster. Rechts daneben steht ein VW Käfer Cabriolet.
Das dritte Bild zeigt am linken Rand einen weiteren Porsche 911. Die geöffnete Haube gibt dem staunenden Kleinwagenfahrervolk den Blick auf den Hemi-Motor eines 1956er (Chrysler) Imperial frei, mit dem wir teilnahmen. Der grüne Wagen daneben ist mir unbekannt. Es folgt ein weiteres Käfer Cabrio. Und daneben steht ein Citroen Traction Avant in auffälliger Zweifarben-Lackierung.
Das letzte Bild zeigt im Vordergrund einen Opel Kadett C, ich glaube es war ein Coupé. Daneben steht ein Mercedes Ponton, keine Ahnung welches Modell genau. Der rote Roadster ist ein Triumph. Erst dachte ich, es sei ein TR4, aber die Recherchen ergaben, dass es sich wohl um einen für die USA gebauten TR250 handelt. Es folgt ein gelber Alfa Romeo GTV. Der nächste Wagen war mir ebenfalls bekannt: ein Golf I GTI der ersten Baureihe mit kleinen Rückleuchten und dem 1,6-Liter Motor mit 110 PS. Der Wagen gehörte mal meinem Cousin, der ihn dann aber an den Herrn verkaufte, der an der Oldtimerfahrt teilnahm. Im Hintergrund steht noch ein weiter Mercedes und rechts noch ein Porsche 911.
Es ist immer wieder interessant, welch bunte Mischungen bei solchen Veranstaltungen zusammen kommen. US-Cars sind meist die Ausnahme. Das merkt man dann häufig auch an der Planung dieser Fahrten, die nicht immer für Fahrzeuge mit solchen Abmaßen gemacht sind. Spaß hatten wir trotzdem.
Da ich derzeit noch Informationen zu einigen Fahrzeugen von der DVD meines Vaters warte, habe ich diese erst einmal weiter durchstöbert und stieß dabei auf diese Aufnahmen, die wohl ein Stockcar-Rennen der frühen Tage zeigen, wie die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge, sowie Frisuren und Kleidung der abgelichteten Personen vermuten lassen. Ich tippe auf 70er Jahre, was sich mit Informationen zum Thema Stockcar und dessen Anfänge in Deutschland zu decken scheint.
Das erste Bild zeigt im Vordergrund einen Käfer, der mich aufgrund seiner gelben Farbe direkt an Dudu erinnert. Denn auch die viereckige Öffnung in der Kofferraumklappe erinnert an den berühmten Filmkäfer. Im Film kam dort imer die Kamera raus, wenn er alleine fahren sollte. Im Hintergrund wird gerade ein weiterer VW Käfer vermutlich von einem VW Typ 3 (1600) attackiert.
Was für Fahrzeuge auf dem 2. Bild zu sehen sind, weiß ich nicht wirklich, da diverse Crashs und Überschläge für Unkenntlichkeit gesorgt haben. Ob der Wagen im Vordergrund sich nur verfahren hat oder schon ausgeschieden war, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis. Immerhin konnte die Nummer 24, die im Bild entgegen der Fahrtrichtung steht wohl weiterfahren, wie das nächste Bild beweist.
Vielleicht hat er sogar gewonnen, denn auf einmal laufen verdächtig viele Leute auf der Wiese rum.
Die meisten Oldtimerbesitzer schicken ihre automobilen Klassiker in der kalten Jahreszeit in den Winterschlaf, damit diese von Schnee und Streusalz verschont bleiben. Doch es gibt auch Menschen, die ihren Oldtimer als normales Alltagsfahrzeug sehen und dies das ganze Jahr über entsprechend nutzen. Wobei ich mir bei einigen der hier gezeigten Fahrzeugen nicht sicher bin, ob diese wirklich im Schnee gefahren werden oder ob es nur an einem geeigneten Stellplatz für die Winterzeit mangelt.
Bei dem ersten Wagen, der mir vor die Linse kam, handelt es sich um einen Volvo Amazon.
Witzigerweise hieß der Wagen nur in Schweden so, außerhalb Schwedens war es die 120er-Reihe von Volvo.
Immerhin ist er Schnee aus seinem Mutterland gewohnt.
Dann sah ich noch diesen zugeschneiten Ford Capri. Über diesen Wagen hatte ich schon einmal berichtet.
Dann sah ich noch diesen Käfer, über den ich ebenfalls schon schrieb.
Und in der Eifel sahen wir bei einem Zwischenstopp auf einem Parkplatz am Rursee einen weiteren Käfer, der definitiv im Winter gefahren wird, denn auf der Hinfahrt stand er noch nicht dort.
Und auch der Düdo (Mercedes), den wir immer auf der Eifeltour sehen, war mittlerweile eingeschneit.
Ist aber nicht tragisch, da dieser eh ein Schlachtfahrzeug ist und vermutlich nie mehr fahren wird.
Würdet ihr einen Youngtimer oder Oldtimer auch im Winter fahren?
Ich beschwere mich ja gerne mal über mein Arbeitsgerät. Allerdings macht es einem der VW Phaeton mit seiner kränkelnden Elektrik auch nicht sonderlich schwer. Ständig piepst es und es tauchen irgendwelche Warnmeldungen auf. Diverse Steuergeräte wurden bereits getauscht, mittlerweile ist es bis auf die Laufleistung fast schon wieder ein Neuwagen.
Aber es gibt etwas, dass das Oberklasse-Modell aus dem Hause Volkswagen richtig gut kann: durch den Schnee pflügen. Der Quattroantrieb in Verbindung mit neuen Winterreifen und den klassenüblichen elektronischen Hilfen sorgt für Vorschub bei jeder im Winter üblichen Niederschlagsart, die sich auf den Straßen sammelt. Und wenn man das ESP abschaltet, kann man sogar Spaß mit dem Schwergewicht haben – natürlich abseits öffentlicher Straßen!
Denkt man auf Fahrzeuge an Kuba, dann hat man meist die amerikanischen Oldtimer der 50er Jahre vor Augen, die man entweder schon mal live oder zumindest in einer Fernsehdokumentation gesehen hat. Wie es der Zufall so will, waren auf der DVD, die mir mein Vater schickte, auch Bilder aus dem seinem Kuba-Urlaub dabei. Und zwar nur diejenigen, die irgendwelche Fahrzeuge zeigen. Diese werde ich hier zeigen und ich werde versuchen, die fotografierten Fahrzeuge zu identifizieren.
Dies ist nicht immer ganz einfach, der zum Einen der Zustand häufig nicht so gut ist und so auch schon mal das ein oder andere markante Anbauteil fehlt. Zum Anderen werden auch schon mal Teile von Fremdfabrikaten verbaut, was die Identifizierung auch nicht gerade einfacher macht. Bei dem ersten Bild wird diese auch noch durch die Entfernung zum Fahrzeug erschwert, denn selbst wenn man das Bild durch Anklicken vergrößert, sind nur wenige Details zu erkennen. Ich vermute einfach mal, dass es sich um einen Chevrolet aus dem Jahre 1950 handelt. Sollte jemand anderer Meinung sein, bin ich für Vorschläge immer dankbar.
Dieses Bild ist auch mehr als interessant. Zwar baute Studebaker tatsächlich Pickup Trucks, aber hier handelt es sich um einen 1950er Studebaker PKW, mit der so genannten “bullet-nose”. Viele kennen diesen Wagen, der in einer rosa Lackierung zur Deko in der 80er-Jahre-Musiksendung “Formel Eins” gehörte. Der hier gezeigte wurde zum Pickup umgebaut, was Oldtimerliebhabern sicherlich Tränen in die Augen treiben dürfte.
Selbst dieser von vorne noch recht original wirkende 51er Chevrolet blieb vom Anbau nicht originaler Teile nicht verschont. So finden sich auf den hinteren Kotflügeln stehende Rückleuchten, die vermutlich von einem 1955er oder 56er Chrysler Imperial stammen und auf dem Chevrolet wohl als Blinker dienen sollen.
Dieser 51er Dodge macht ebenfalls noch einen guten und vor Allem auch originalen Eindruck. Doch wer schon einmal eine der oben erwähnten Dokus gesehen hat, wird wissen, dass der von außen gut aussehende Oldtimer auch gerne mal mit aktueller Technik ausgestattet wird. So hat das US-Car dann auch gerne mal einen Dieselmotor aus den Ostblockländern unter der Haube und auch der Innenraum wird mit moderneren Sitzen “aufgewertet”. Viele dieser Fahrzeuge laufen nämlich als Taxi und müssen somit leicht zu reparieren sein, um ständige Einsatzbereitschaft sowie entsprechende Einnahmen zum Lebensunterhalt zu garantieren.
Auf diesem Bild sieht man links einen 1953er Chevrolet, rechts daneben einen Dodge aus dem Jahre 1950. Beide machen zwar einen originalen Eindruck, allerdings haben sie mit den chromblitzenden Klassikern amerikanischen Automobilbaus, wie man sie z. B. aus Filmen wie “American Graffiti” kennt, nur noch wenig gemeinsam. Im Gegensatz zu Ausfahrten am Wochenende, wozu solche Fahrzeuge von Liebhabern hierzulande genutzt werden, müssen sie sich auf Kuba im Alltag behaupten.
Hier sieht man die Unterschiede ganz gut. Beide Bilder zeigen jeweils ein Fordmodell aus dem Jahr 1957. Während der Ford auf dem linken Bild einen sehr gepflegten Eindruck macht, erkennt man auf dem rechten Bild die bereits erwähnte Ersatzteilverwendung. So steht der Ford auf Mercedesfelgen (die ihm gar nicht mal so schlecht stehen) und auch bei ihm befinden sich, wie schon beim weiter oben gezeigten Chevrolet, stehende Leuchten auf den Kotflügeln, die es natürlich nie auf einem 57er Ford gab.
Repariert und “getunt” wird anscheinend auch auf der Straße, wie man am Fahrzeug im Hintergrund ganz gut erkennen kann. Und scheinbar stört sich niemand daran – auf deutschen Straßen fast schon undenkbar. Der 1940er Chevrolet, der im Vordergrund zu sehen ist, fügt sich mit seinem eher schlechten Zustand perfekt ins Bild mit kaputten Straßen und alten Gebäuden ein. Dies ergibt aber insgesamt ein stimmiges Bild, das einen gewissen Charme hat.
Dieser Wagen hat mir echt Kopfschmerzen bereitet, denn ich konnte einfach nicht ergründen, um welchen Hersteller es sich handelt. Dies wird durch fehlende Teile noch erschwert. So fehlt zum Beispiel der Kühlergrill, der eine Identifizierung doch sehr erleichtern würde. Fakt ist, dass es sich um ein Vorkriegsfahrzeug handelt, also vor 1942 gebaut. Aufgrund der einteiligen Frontscheibe wird ich auf die erste Hälfte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts tippen. Und es ist wahrscheinlich auch ein amerikanisches Fahrzeug. Wenn also jemand eine Idee hat, immer her damit.
Weniger schwer ist dieser Wagen zu erkennen, den der VW Käfer ist sicherlich auf der ganzen Welt bekannt – so wohl auch auf Kuba. Beim Baujahr dieses dunkelblauen Exemplars bin ich mir nicht sicher. Ich meine, liegende Scheinwerfer und dünne Stoßstangen zu erkennen. Aber da selbst hier in Europa die Teile zwischen verschiedenen Baujahren wild hin und her gewechselt werden, um dem Käfer einen anderen Look zu verpassen, weiß man ja nach dem bisher gesehen nicht, ob hier nicht auch schon Teile getauscht wurden. Ich würde ihn auf jeden Fall für ein vor 1970 gebautes Fahrzeug halten. Aber da gibt es sicherlich Spezialisten, die das anhand weiterer Merkmale weiter eingrenzen können.
Widmen wir uns nun größeren Fahrzeugen. Den Anfang macht dieser Transporter eines mir unbekannten Herstellers. Der Aufschrift nach handelt es sich um ein Fahrzeug der Bank und somit vermutlich um einen Geldtransport. Das Problem scheint dabei nicht zu sein, dass der Wagen überfallen wird, sondern das er das Geld durch Rostlöcher im Boden verliert.
Vertrauenswürdig sieht er zumindest nicht aus. Aber vielleicht ist er auch schon außer Dienst gestellt und wird nun für andere Aufgaben genutzt.
Eine Nummer größer ist dieser nicht mehr ganz so ansehnliche Bus. Auch hier ist mir der Hersteller nicht bekannt. Und auch der Einsatzzweck entzieht sich meiner Kenntnis. In Ermangelung an Fenstern vermute ich einfach mal, dass er nicht für die Personenbeförderung genutzt wurde. Obwohl man sich da nach der Sichtung der noch folgenden Bilder nicht so ganz sicher sein kann, denn anscheinend steigen Kubaner in fast alles ein, was sie von A nach B befördert.
Hier zum Vergleich ein Bus des gleichen Herstellers, der aufgrund seines Aufbaus garantiert zur Personenbeförderung eingesetzt wurde. Durch seinen Zustand erweckte dieser aber wohl auch wesentlich mehr Vertrauen, in einem Stück am gewünschten Zielort anzukommen. Vielleicht lässt sich für einen Kenner der Busszene hier auch leichter ein Hersteller erkennen. Denn trotz der Nahaufnahme rechts stehe ich noch immer auf dem Schlauch.
Auch eine interessante Variante für den öffentlichen Personennahverkehr ist dieser IFA W50 LKW aus der ehemaligen DDR, auf dessen Fahrgestell ein Bus-Aufbau hinter der Fahrerkabine installiert wurde. Ob es diesen Bus-Aufbau so gab oder ob er aus einem Koffer selbst gebastelt wurde, entzieht sich leider auch meiner Kenntnis. In den noch immer so genannten neuen Bundesländern gab es ihn aber vermutlich nicht.
Immerhin erscheint der “IFA Bus” aber noch sicherer als dieser LKW, der anscheinend ebenfalls zur Beförderung von Menschen genutzt wurde, wie das Schild einer Bushaltestelle sowie die Trittstufen am Heck der Ladefläche des Trucks vermuten lassen. Erinnert mich irgendwie an die Bundeswehr, wo man auch auf der Ladefläche des Tonners transportiert wurde. Kann man gut finden, muss man aber nicht.
Und wenn man von Kuba und der Beförderung von Personen spricht, dann darf der so genannte “Camello” natürlich nicht fehlen. Dabei handelt es sich um einen Sattelzugomnibus, der seinen Namen wegen der zwei Höcker am Anfang und am Ende des Aufliegers bekam. Gezogen wurden sie meist von amerikanischen Trucks. 2008 wurde aber der letzte dieser Camellos, die meist extrem überladen waren, außer Dienst gestellt.
Das war es mit den Bildern von in Kuba im Einsatz befindlicher Fahrzeuge. Sollte überhaupt jemand bis hierher gelesen haben, würde ich mich über Kommentare sehr freuen.
Oldtimer werden gerne mit Lenkradsperren gesichert, da es aufgrund der antiquierten Technik kaum andere Möglichkeiten gibt. Aktuelle Fahrzeuge verfügen aber mittlerweile über elektronische Wegfahrsperren und Alarmanlagen. Den meisten Menschen reicht das an Sicherheit.
Dem Fahrer eines aktuellen VW Multivans wohl nicht, denn er bastelte mit Hilfe eines Schweißgerätes aus diversen Metallteilen diese Konstruktion:
Ich war ein wenig überrascht, als ich dies sah. Die Recherche im Internet ergab allerdings, das es so etwas auch zu kaufen gibt. Eine Lenkradsperre mit Navi-Sicherung, da diese ja auch nur zu gerne aus geparkten Autos geklaut werden, um schwächer ausgestattete Modelle so kostengünstig aufrüsten zu können. Da diese Sicherungen nicht ganz so günstig sind und / oder für den Multivan nicht passten, legte der Besitzer hier selbst Hand an. Nicht schlecht …
Los geht es mit den alten Bildern, wie bereits angekündigt. Den Anfang machen Fahrzeuge meines Großvaters, den ich nie richtig kennengelernt habe. Es gibt wenige Bilder, auf denen er mich als Baby auf dem Arm hält, aber eine bewusste Erinnerung an ihn habe ich nicht. Somit auch nicht an seine Autos, die ich aber teilweise von Bildern kannte. Auf der DVD, die mir mein Vater zusammengestellt hat, geht es ganz früh los mit einem alten Mercedes-LKW. Diese Bilder werde ich hier aber nicht veröffentlichen, da sie aus den 40er Jahren stammen, in Frankreich aufgenommen wurden und Uniformierte davor stehen. Und ich möchte kein Gesocks mit weiterem Bildmaterial bedienen.
Also beginnen wir mit einem PKW. Die ersten Bilder sind noch in schwarz-weiß und deuten somit auf ein gewisses Alter hin.
Es handelt sich um einen Lloyd. Leider bin ich mir beim Modell nicht sicher. Es ist auf jeden Fall ein LS (Lloyd Stationswagen, oder Kombi, wie man heute sagt) und ich vermute, dass es sich um einen LS 400 handelt, aufgrund der unter den Scheinwerfern sitzenden Blinker. Der Lloyd 600 hatte diese wohl auf den Kotflügeln.
Ganze 13 PS leistete der Zweizylinder-Zweitakt-Motor mit 386 ccm Hubraum. Das 3-Gang-Schaltgetriebe verhalf ihm damit zu einer Höchstgeschwindigkeit von rund 75 km/h.
Hier auch noch ein Bild in Farbe, dass aber am Aussehen des anscheinend grau lackierten Lloyds auch nichts ändert:
Bemerkenswert ist noch, dass er die damaligen Kennzeichen “GOA – … …” besitzt. Der Kreis St. Goar wurde 1969 aufgelöst und die Stadt St. Goar wurde dem Rhein-Hunsrück-Kreis mit Sitz in Simmern zugeordnet. Daher gab dann Kennzeichen mit “SIM” vor dem Trennstrich.
Da mein Opa Krankenwagenfahrer war, gab es natürlich auch entsprechende Gefährte mit denen er unterwegs war. Ich weiß allerdings nicht, wie sich da die Eigentumsverhältnisse darstellten. Hier ein Bild (s)eines VW T1 Bus in der Variante als Krankenwagen:
Der wäre heute bestimmt richtig was wert, aber vermutlich existiert er schon gar nicht mehr.
Der andere Krankenwagen war dieser Mercedes /8 mit entsprechendem Umbau / Aufbau:
Es gibt noch mehr Bilder mit verschiedenen Fahrzeugen. Darunter ein für die vergangenen Tage typischer VW Käfer, ein Opel Rekord 1700 und weitere. Allerdings weiß ich nicht, ob das alles Autos von meinem Opa waren oder doch eher von meinen Eltern, Onkeln und Tanten. Müsste ich mal bei meinem Vater nachfragen. Je nach Ergebnis werde ich diese dann noch nachreichen.
Es gibt da ein Blog für Freunde von Oldtimern und im speziellen VW, in dem muetze, wie sich der Autor nennt, immer viele Bilder von interessanten Autos präsentiert, die er in Frankreich, wo er lebt, so entdeckt:
Ich habe es schon lange in meiner Blogroll. Leider mangelt es noch etwas an Kommentaren und so wäre es schön, wenn das Blog mit diesem Beitrag noch etwas bekannter werden würde. Schaut ruhig mal vorbei.
Aktuell gibt es sogar einen besonderen Anreiz, denn ihr könnt einen Kalender gewinnen, wenn ihr einen kleinen Beitrag zum Gewinnspiel schreibt und einen Kommentar / Pingback / Trackback dazu im zugehörigen Beitrag hinterlasst.
Haut in die Tasten!
Da ich noch einige Bilder auf der Festplatte hatte und auch Maik mir nun das Bild eines Käfers zusandte, hier nochmals ein Beitrag zu den Wolfsburger Krabbeltieren.
Beginnen wir mit Maiks Foto:
Es zeigt ein schwarzes Käfer Cabriolet, welches sich laut seiner Informationen in einem Topzustand befindet. Ich kann auf den Bildern auch nichts Gegenteiliges entdecken. Das die Scheibenwischer nicht liegen könnte daran liegen, dass diese vor dem Abstellen des Käfers im Einsatz waren. Obwohl ich nicht weiß, wie oft es auf Sardinien regnet, denn dort hat Maik den Wagen nämlich abgelichtet.
Obwohl ich ein Käfer-Fan bin, konnte mich das Cabriolet nie überzeugen. Ich finde, dass durch die Dachkonstruktion die typische Form des Käfers verloren geht. Bei geöffnetem Verdeck ist es noch schlimmer:
Wobei ich auch echt schöne Cabrios kenne. Aber ich würde immer die geschlossene Variante vorziehen. So wie diesen zweifarbigen Käfer, der ganz hier in der Nähe steht:
Aus einiger Distanz machte er echt einen guten Eindruck mit seiner Tieferlegung und den breiten Rädern mit Tiefbettfelgen im Originallook.
Aus der Nähe betrachtet fielen dann die angerosteten Radkappen und weitere Kleinigkeiten auf. Schien ein Mexiko-Modell gewesen zu sein. Das fehlende H-Kennzeichen sprach dafür.
Mit H-Kenzeichen entdeckte ich diesen Käfer, der einen interessanten grünen Farbton aufwies:
Einiges vom verbauten Tuning würde ich allerdings direkt wieder abreissen. Den TÜV scheint es bei der Erteilung des Oldtimer-Status nicht gestört zu haben.
Insgesamt fällt doch auf, das die Käfer weiterhin fahren, während viele andere Old- und Youngtimer fast gänzlich aus dem Straßenbild verschwunden sind. Aber dafür ist die Fan-Gemeinde wohl noch zu groß, was auch die Preise für brauchbare Fahrzeuge deutlich belegen.
Irgendwann, wenn ich im Lotto gewonnen habe, kaufe ich mir wieder einen – da kann sich meine Frau auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln – mir egal.
Kaum habe ich hier über die Seltenheit des VW Golf I berichtet, stolperte ich gestern bereits über den nächsten:
Die Farbe allerdings … zeitgemäß könnte man es nennen …





































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