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    Gestern durften wir mal wieder eine Eifel-Tour absolvieren. Mit dem sommerbereiften 5er BMW ging es los, denn der Schnee, der uns bisher an Fahrten mit dem 525i hinderte, war ja nun weg. Dafür gab es aufgrund des Sturmtiefs Xynthia diverse andere Probleme, die den Verkehr behinderten.

    Da wir erst gegen 18.00 Uhr am Bestimmungsort in der Eifel sein mussten, wollten wir vorher noch bei meinem Cousin vorbei. Ich berichtete bereits über ihn und das Dorf ohne DSL, in dem er wohnt. Kurz vor der Abfahrt riefen wir ihn an. Seine Info: “Es gibt keinen Kaffee, ich hab keinen Strom. Und der Rest des Ortes auch nicht!” Wir kamen aus Richtung Simmerath – Eischerscheid und fuhren die ersten paar Kurven nach Hammer runter, bis wir auf einmal vor diesem Hindernis standen:

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    Also drehten wir und als wir keine 5 Minuten wieder in Eischerscheid ankamen, lag dieser Baum auf der Straße:

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    Der musste also gerade erst gefallen sein. Zum Glück versperrte er nicht die ganze Fahrbahn. Wir fuhren vorbei, hielten an der nächsten Bushaltestelle und wählten den Notruf 112. Da ging keiner dran! Also wählten wir 110 und gaben die Verkehrshindernisse durch. Dann versuchten wir den 2. Weg, um nach Hammer zu kommen. Leider war diese Strecke bereits abgesperrt. In Erwartung weiterer Verkehrsstörungen entscheiden wir uns direkt unser Hauptziel anzusteuern.

    Dieses Vorhaben begann dann auch sogleich mit einem Umweg und kurze Zeit später sahen wir erneut, wie eine Strecke, die wir normalerweise befahren, gesperrt wurde. Wir hofften, dass diese Sperre auf unserer Rückfahrt verschwunden ist, was sich aber leider nicht bewahrheitete.

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    Es ging weiter, vorbei am Rursee, dem in eine Richtung kurzzeitig gesperrten Camp Vogelsang, immer wieder auf der Straße liegenden Bäumen ausweichend. Dann überkam mich doch stärkerer Harndrang, so dass ich, um diesem zu fröhnen, auf kürzestem Wege ein Restaurant einer amerikanischen Fastfoodkette in einem Gewerbegebiet in Kall ansteuerte. Bei der Einfahrt in besagtes Gewerbegebiet fiel mir eine KFZ-Prüfstelle der GTÜ auf. Eigentlich nichts Besonderes, hätte ich nicht davor einen Hubschrauber stehen sehen. Also suchte ich nach dem Toilettengang die passende Straße, um zur Prüfstelle zu gelangen. In einer der Straßen entdeckte ich erst noch einen Pontiac Firebird Formula aus den Endsiebzigern (vielleicht auch ein früher 80er):

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    Leider kamen wir so nur zum vorderen Haupteingang der Prüfstelle – der Helikopter stand hinter dem Gebäude. Dafür stand neben dem Eingangstor dieser Kampfjet:

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    Sah schon ein wenig merkwürdig aus und man erwartet in einem normalen Gewerbegebiet ja auch kaum russische Kampfflugzeuge.

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    Ein Schild neben dem Jet verriet, dass es sich um eine Mikojan-Gurewitsch MIG-23 handelte, einen einsitzigen Schwenkflügler.

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    Wir fuhren aus der Sackgasse raus in die nächste hinein, um eventuell doch noch ein Bild des Helikopters machen zu können. Dieser stand jedoch etwas weiter weg:

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    Auch hierbei scheint es sich um ein russisches Fluggerät zu handeln. Wenn ich es richtig identifiziert habe, ist es ein Mil Mi-8, den es in zivilen und Militärvarianten gab.

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    Auf dem weiteren Weg hielt ich noch bei einer Ford-Werkstatt, da ich dort auf einer der letzten Touren hinter einer Scheibe einen alten Ford Escort im Renntrim gesehen hatte. Leider spiegelte es zu sehr, so dass die Bilder vom Escort und einem Taunus oder Granada, der ebenfalls im Showroom stand, nichts geworden sind. Dafür stand neben dem Gebäude ein alter Traktor, dem der Besitzer wohl den Namen Elch gegeben hatte, wie das Schild vermuten lässt:

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    Daneben stand dann noch ein Ford Transit mit Hochdach. Zwar nicht die ganze alte Version, aber dennoch interessant. Leider stand kein Preis dran.

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    Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei einem Schrottplatz vorbei. Neben vielen Fahrzeugen, die der Abwrackprämie zum Opfer gefallen sind, stand dort auch dieser Oldtimer in der Reihe:

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    Ich habe keine Ahnung, was das gewesen sein könnte. Vielleicht eine Citroen Gangsterlimousine oder Ähnliches – auf jeden Fall alt.

    Gestern war es wieder so weit: ich musste in die Eifel. Hin und zurück insgesamt 120 km. Eigentlich in 2 Stunden zu bewerkstelligen. Gestern dauerte es fast doppelt so lang. Um 9.00 Uhr sollte ich da sein, fuhr nach einem Blick aus dem Fenster in weiser Voraussicht schon um 7.30 Uhr los. Für die Leser, die sich hier in der Gegend ein wenig auskennen, werde ich mal ein paar Ortsangaben einfließen lassen.

    In Aachen selbst waren die Straßen halbwegs normal befahrbar. Ein Räumfahrzeug suchte man allerdings vergeblich. Bis zur Monschauer Straße war auch wenig los, doch kurz vor dem Abbiegen Richtung Himmelsleiter stieß ich auf die erste Gruppe langsam fahrender Fahrzeuge. Gut, dass es ein kurzes zweispuriges Stück gibt, auf dem sich die Schisser überholen ließen.

    In Roetgen war was den Schnee angeht schon Land unter und auch in Lammersdorf wussten die meisten am Wegesrand ihre Einfahrten frei schaufelnden Menschen wohl nicht mehr, wohin mit dem weißen Zeug.

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    Bis Kesternich (ein Orteil von Simmerath) benötigte ich aufgrund diverser Verkehrshindernisse, wie z. B. ständig auf der Bremse stehender Ford-Transit-Paket-Transporter, rund 45 Minuten! Runter zum Rursee ging es ähnlich langsam. Zeit für den obligatorischen Zwischenstopp am fast vollständig zugefrorenen und eingeschneiten Rursee.

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    Die meisten dort beheimateten Enten schliefen so früh morgens allerdings noch.

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    Als ih die Weiterfahrt antrat, sauste ein kleiner LKW vorbei, hinter dem ich wieder auf die Hauptstraße einbog. Einige Meter weiter mussten wir aber schon wieder bremsen, denn im folgenden Anstieg kam uns ein Sattelzug rückwärts entgegen.

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    Da er dies aber auf der Gegenfahrbahn tat, zog der Kleinlaster einfach daran vorbei. Ich wartete mit ausreichendem Sicherheitsabstand, da ich mir nicht sicher war, wo der Sattelschlepper hin will.

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    Dann zog auch ich vorbei und 2 Kurven weiter hatte ich den Kleinlaster wieder eingeholt, denn dieser stand mit weiteren LKW in einer Reihe. Davor waren die blauen Rundumleuchten eines Polizeiwagens zu erblicken.

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    Einer der grün gekleideten Herren regelte dann den Verkehr. Erst durfte die Gegenseite fahren. Angeführt von einem Räumfahrzeug folgten diverse PKW. Dann waren wir dran. Alle PKW zogen an den auf dem Bild zu sehenden LKW vorbei und somit war ich ganz vorne und hatte freie Fahrt. Am Camp Vogelsang war auch alles schön weiß:

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    Bei der darauf folgenden Straße hatte ich nicht nur freie Fahrt, sondern auch freie Wahl, wo ich diese fortsetzen will, denn es gab nur eine weiße Fläche ohne erkennbare Unterschiede.

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    Die weitere Fahrt führte dann hinter eine Wagenkolonne, die einem LKW hinterher schlich, der sich vorsichtig einen Berg hinunter bremste.

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    Es ging vorbei an einem Kleinwagen, in dem niemand saß. Dahinter stand ein LKW mit Warnblinkanlage. Was dort passiert war, weiß ich nicht.

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    Kurz vor Erreichen des Ziels folgte wieder ein Teilstück mit durchgehender Schneedecke, auf der das Fahren doch sehr angenehm war.

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    Auf der Rückfahrt war schon wesentlich mehr los. Es gab mehr “Staus”, mehr rutschende und schleichende LKW, deren Fahrer einem schon Leid taten, da sie ja aus beruflichen gründen unterwegs waren und das dafür zur Verfügung gestellte Arbeitsgerät vermutlich nicht immer sonderlich wintertauglich war.

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    Interessant zu sehen, wenn dann selbst ein LKW den anderen überholt.

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    Nach einiger Zeit begegnete uns dann ein Räumfahrzeug. Es war, glaube ich, der, der mir schon auf der Hinfahrt entgegen kam.

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    Bis zum Rursee folgten wir dann einem LKW, der während dieser Talfahrt fast konstant auf der Bremse stand.

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    Vom Rursee rauf Richtung Simmerath sahen wir dann noch einen Bekloppten, der einen mit Warnblinkanlage rollenden LKW vor einer uneinsehbaren Rechtskurve überholte.

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    Ich entschuldige mich für die Bildqualität, die Kamera hatte sich in den Videomodus verstellt, so das hier nur Screenshots gezeigt werden können. Zu guter Letzt erblickten wir auf der Monschauer Straße noch einen Abschlepper, der entgegen der Fahrtrichtung auf unserer Spur stand. Zuerst konnten wir den Grund seiner Anwesenheit nicht entdecken, doch dann sahen wir im zugeschneiten Acker neben der Straße einen Kleinwagen stehen.

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    Keine Ahnung, wie er dahin gekommen ist oder was er da wollte, auf jeden Fall kam er aus eigener Kraft wohl nicht mehr da weg.

    Die Fahrt war mehr als interessant, aber dennoch sehr anstrengend, da einem die anderen Verkehrsteilnehmer, deren Fahrverhalten man ständig im Auge behalten musste, doch einiges an Konzentration abforderten.

    Nun ist er weg – der Schnee. Zumindest hier in Aachen. Was bleibt, sind Matsch und Wassermassen. Also genau die richtige Zeit für einen Rückblick auf die weiße Pracht, über die sich die meisten Menschen in den vergangenen Wochen geärgert haben.

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    Auf dem obigen Bild ist der verschneite Spielbereich im Gemeinschaftsgarten zu sehen. Ich glaube, die Kinder waren die Einzigen, die sich über die Schneemassen freuten.

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    Vor dem Haus sah es nicht anders aus. Dafür war der Gehweg von der Straße, an den Garagen vorbei bis zu den Mülltonnen immer schön geräumt – und das mehrmals täglich. Der Vorteil wenn man in einem Haus des Bundes wohnt.

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    Die Zufahrt zu den Häusern und Parkplätzen war allerdings nicht geräumt, was bei einigen Paketlieferanten für Frust sorgte. Da sie nicht rückwärts zur Straße zurück wollten, versuchten sie die freien Parklücken zum Wenden zu nutzen. Das funktionierte meistens aber nicht. Die heckgetriebenen Lieferwagen kämpften mit Traktionsproblemen.

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    Auch uns machte der Schnee am vergangenen Wochenende einen Strich durch die Rechnung. Wir hatten uns einen sommerbereiften 5er BMW von einem Bekannten geliehen. Die Wettervorhersage behauptete etwas von nur 2 Tagen Schnee. Da die immer gerne übertreiben und in Aachen nur selten etwas davon liegen bleibt, waren wir optimistisch. Pech gehabt – es gab fast nonstop Schnee und der BMW stand nur rum. Nur in einziges mal waren wir damit unterwegs.

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    Da wir regelmäßig in die Eifel fahren, waren das vergangenes Wochenende besonders spannend. Den BMW konnten wir ja nicht nutzen, das Ersatzfahrzeug hatte mit den Straßenverhältnissen kein Problem. Der Geländewagen meines Cousins lief wohl auch entsprechend gut.

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    Der Rursee, der an der Fahrtstrecke liegt und an dem wir immer einen Zwischenstopp einlegen, war größtenteils zugefroren. EInige Enten saßen auf dem Eis, anderen war es wohl zu glatt, also begaben sie sich ins kalte Naß.

    Insgesamt hat uns der Schnee nicht sonderlich beeinträchtigt, was aber auch daran liegt, dass wir meist zu Fuß unterwegs sind. Schade ist, dass wir nicht einmal richtig mit den Kindern zum Schlittenfahren konnten. Aber vielleicht bietet sich die Gelegenheit ja noch mal.

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