Henry Ford soll einmal gesagt haben, dass jeder Kunde einen Ford in der Farbe seiner Wahl bekommen könne, vorausgesetzt die Farbe sei schwarz. So gab es eigentlich immer Farben, die für bestimmte Fahrzeuge normal waren. Die T-Modelle von Ford kamen in erwähntem schwarz, Mercedes wählte einmal silber und Ferraris waren meistens rot.
Natürlich ist das Angebot an Farben seit 1908 etwas umfangreicher geworden, aber die bekannten, meist aus dem Rennsport stammenden Farben, blieben. So fahren auch heute noch silberne Sterne und rote italienische Flitzer in der Formel 1 mit, und auch auf zivilen Fahrzeugen kamen häufig die typischen Farben vor. Dies ist teilweise aber eher rückläufig.
Während Mercedes-Modelle auch heute noch gerne in silbriger Lackierung geordert werden, sind Ferraris schon lange nicht mehr rot. Dies fiel mir bereits im letzten Jahr auf und es wird immer extremer.
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Neue Modelle werden nun gerne in dezenten Farben wie blau oder grau gekauft und gehen im Bild des Straßenverkehrs somit vollkommen unter. Da sich im fließenden Stadtverkehr auch kaum die Gelegenheit bietet, mit dem Gaspedal zu spielen, rollen diese Fahrzeuge fast unbemerkt an einem vorbei. Möchte man in Zeiten der Finanzkrise nicht mehr so auffallen? Oder war einfach nur die rote Farbdose leer?