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    Ein schöner Zufall, dass diese zwei Konkurrenzfahrzeuge ihrer Zeit so in Eintracht auf einem Parkplatz nebeneinander standen: ein VW Käfer und ein Citroen 2CV, im Volksmund auch Ente genannt.

    vw-kaefer-citroen-2cv

    Und die beiden haben richtig viel gemeinsam:

    Beide sind weiß, Cabrios, haben Tiernamen, sind alt und häufig gebaut worden. Wirklich ein seltenes Zusammentreffen.

    Ein Audi TT Roadster ist jetzt nicht gerade so ungewöhnlich, dass er mir noch großartig auffallen würde. Noch weniger, wenn er in einer unauffällig schwarzen Lackierung daher kommt.

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    Wenn allerdings das Verdeck geöffnet ist und somit den Blick auf dieses … interessante Durchfall-braun freigibt, welches aufgrund seiner extremen Nähte irgendwie an einen alten Cowboyhut erinnert, dann erweckt dies durchaus Aufmerksamkeit, wenn es auch nicht zwingend Begeisterungsstürme auslöst.

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    Ob es das so tatsächlich bei Audi zu bestellen gab?

    Da ich häufiger in einem Autohaus (eigentlich in der dazugehörigen Werkstatt) bin, in dem ausschließlich englische Fahrzeuge verkauft und repariert werden, ist der Anblick eines Aston Martin für mich grundsätzlich nichts Besonderes mehr. Der hier gezeigte Wagen erweckte allerdings mein Interesse, da er sich von den anderen Wagen deutlich abhob:

    2003 Aston Martin DB7 Zagato Seite

    Das markante nach hinten hochgezogene Seitenfenster sowie die entsprechende Dachlinie in Kombination mit dem auf dem Kotflügel zu sehenden “Z” verraten, dass es sich um einen von 99 gebauten Aston Martin DB7 Vantage Zagato aus dem Jahr 2003 handelt.

    2003 Aston Martin DB7 Zagato Front

    Grundlage hierfür bot ein gekürztes Chassis eines DB7, auf dem Zagato dann die von ihm designte, leichtgewichtige Alukarosse montierte. In Verbindung mit dem Zwölfzylinder, der entsprechend modifiziert eine Leistung von rund 435 PS brachte, war so eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 299 km/h möglich.

    2003 Aston Martin DB7 Zagato Heck

    Die interessant gewölbte Heckscheibe (nicht wundern, der Gummi am oberen Rahmen ist lose und daher gerade anstatt gewölbt) wird es allerdings nicht beim Leiter des Servicecenters eines großen Scheibenhändlers geben. ;-) Den Wagen gab es auch als Cabrio (AR1), was aber dann nicht diese Formensprache aufweist. Dafür ist das Cabriolet zu bekommen, ein Coupé konnte ich in den hiesigen Fahrzeugbörsen nicht finden. Bei der geringen Stückzahl auch kein Wunder.

    Alexa, die mir kürzlich erst die Bilder des Volvo Duett sandte, scheint im Kreis Soest in einer Hochburg für Oldtimer zu wohnen und entdeckte vor der örtlichen Eisdiele weitere Klassiker. Netterweise stellte sie mir auch diese Bilder zur Verfügung.

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    Während der auf den Bildern zu sehende Volvo Amazon nichts Ungewöhnliches darstellt, brachte mich der Audi zum Grübeln.

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    Denn meines Wissens nach hat es vom Audi der Baureihe F103 offiziell nie ein Cabriolet gegeben. Und auch die Recherche im Internet förderte keinerlei Informationen zu Tage.

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    Es scheint sich also um einen nachträglichen Umbau zu handeln, was auch erklären könnte, warum der Wagen keine H-Zulassung hat, sondern nur mit Saison-Kennzeichen bewegt wird. Trotzdem ein schönes Fahrzeug, dass dem Besitzer im Sommer bestimmt viel Freude bereitet.

    Der Jaguar XJS gehört zu den eher selten anzutreffenden Fahrzeugen. Vergangenen Dienstag stand dieses V12 – Cabrio nun am Wegesrand und so machte ich im Vorbeigehen mal auf die Schnelle 2 Bilder.

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    Es scheint sich um ein Baujahr 1991 / 1992 zu handeln. Davor gab es Doppelscheinwerfer und andere Rückleuchten, danach kame lackierte Stoßstangen.

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    Damit ist der Wagen schon fast ein Youngtimer und die ersten Modelle, die ab 1976 gebaut wurden, haben sogar schon den Oldtimer-Status erreicht. Mir mag der E-Type-Nachfolger allerdings nicht so recht gefallen, ohne das ich sagen könnte, woran es jetzt genau liegen mag. Wobei ich es, wie schon an anderer Stelle erwähnt, eh nicht so mit Autos aus England habe.

    Auf einem der Treffen in Kerkrade kam uns dieser 1966er Ford Thunderbird vor die Linse.

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    Es handelte sich um eins der 5.049 mal gebauten Convertibles – also Cabriolets. Noch beeindruckender als die mit Doppelscheinwerfern versehene Front, fand ich die Heckpartie mit dem durchgehenden Leuchtenband:

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    Die als Viersitzer ausgelegten Thunderbirds sahen in diesem letzten Jahr der so genannten Vintage-Thunderbirds noch richtig gut aus, mit dem Design der Folgebaujahre konnte ich mich nicht mehr anfreunden.

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    Aber auch schon in 1966 gingen die Verkaufszahlen trotz gesenkter Preise zurück. An den V8 Motoren mit 6,4 Litern Hubraum wird es wohl kaum gelegen haben.

    Auf meiner Festplatte fand ich noch Bilder einer Oldtimerrallye. Orientierungsfahrt heißt es ja offiziell. Ich weiß gar nicht mehr, wann diese stattgefunden hat. Auf jeden Fall wurden die Bilder noch mit meiner ersten digitalen Kamera aufgenommen, was die minderwertige Qualität belegt.

    Nun also zu Bildern und dem Versuch zu erkennen, was für Fahrzeuge darauf zu sehen sind.

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    Das erste Bild zeigt ganz rechts definitiv einen Porsche 911 unbekannten Baujahres. In der Mitte steht ein Mazda RX-7 nach dem ersten Facelift, also Baujahr zwischen 1981 und 1985. Und links steht ein Ferrari. Um welches Modell und Baujahr es sich handelt, weiß ich leider nicht.

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    Das zweite Bild zeigt einen Mercedes-Benz 190 SL Baureihe W121 BII. In der Mitte steht ein weißer Triumph TR2 Roadster. Rechts daneben steht ein VW Käfer Cabriolet.

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    Das dritte Bild zeigt am linken Rand einen weiteren Porsche 911. Die geöffnete Haube gibt dem staunenden Kleinwagenfahrervolk den Blick auf den Hemi-Motor eines 1956er (Chrysler) Imperial frei, mit dem wir teilnahmen. Der grüne Wagen daneben ist mir unbekannt. Es folgt ein weiteres Käfer Cabrio. Und daneben steht ein Citroen Traction Avant in auffälliger Zweifarben-Lackierung.

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    Das letzte Bild zeigt im Vordergrund einen Opel Kadett C, ich glaube es war ein Coupé. Daneben steht ein Mercedes Ponton, keine Ahnung welches Modell genau. Der rote Roadster ist ein Triumph. Erst dachte ich, es sei ein TR4, aber die Recherchen ergaben, dass es sich wohl um einen für die USA gebauten TR250 handelt. Es folgt ein gelber Alfa Romeo GTV. Der nächste Wagen war mir ebenfalls bekannt: ein Golf I GTI der ersten Baureihe mit kleinen Rückleuchten und dem 1,6-Liter Motor mit 110 PS. Der Wagen gehörte mal meinem Cousin, der ihn dann aber an den Herrn verkaufte, der an der Oldtimerfahrt teilnahm. Im Hintergrund steht noch ein weiter Mercedes und rechts noch ein Porsche 911.

    Es ist immer wieder interessant, welch bunte Mischungen bei solchen Veranstaltungen zusammen kommen. US-Cars sind meist die Ausnahme. Das merkt man dann häufig auch an der Planung dieser Fahrten, die nicht immer für Fahrzeuge mit solchen Abmaßen gemacht sind. Spaß hatten wir trotzdem.

    Da ich noch einige Bilder auf der Festplatte hatte und auch Maik mir nun das Bild eines Käfers zusandte, hier nochmals ein Beitrag zu den Wolfsburger Krabbeltieren.

    Beginnen wir mit Maiks Foto:

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    Es zeigt ein schwarzes Käfer Cabriolet, welches sich laut seiner Informationen in einem Topzustand befindet. Ich kann auf den Bildern auch nichts Gegenteiliges entdecken. Das die Scheibenwischer nicht liegen könnte daran liegen, dass diese vor dem Abstellen des Käfers im Einsatz waren. Obwohl ich nicht weiß, wie oft es auf Sardinien regnet, denn dort hat Maik den Wagen nämlich abgelichtet.

    Obwohl ich ein Käfer-Fan bin, konnte mich das Cabriolet nie überzeugen. Ich finde, dass durch die Dachkonstruktion die typische Form des Käfers verloren geht. Bei geöffnetem Verdeck ist es noch schlimmer:

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    Wobei ich auch echt schöne Cabrios kenne. Aber ich würde immer die geschlossene Variante vorziehen. So wie diesen zweifarbigen Käfer, der ganz hier in der Nähe steht:

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    Aus einiger Distanz machte er echt einen guten Eindruck mit seiner Tieferlegung und den breiten Rädern mit Tiefbettfelgen im Originallook.

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    Aus der Nähe betrachtet fielen dann die angerosteten Radkappen und weitere Kleinigkeiten auf. Schien ein Mexiko-Modell gewesen zu sein. Das fehlende H-Kennzeichen sprach dafür.

    Mit H-Kenzeichen entdeckte ich diesen Käfer, der einen interessanten grünen Farbton aufwies:

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    Einiges vom verbauten Tuning würde ich allerdings direkt wieder abreissen. Den TÜV scheint es bei der Erteilung des Oldtimer-Status nicht gestört zu haben.

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    Insgesamt fällt doch auf, das die Käfer weiterhin fahren, während viele andere Old- und Youngtimer fast gänzlich aus dem Straßenbild verschwunden sind. Aber dafür ist die Fan-Gemeinde wohl noch zu groß, was auch die Preise für brauchbare Fahrzeuge deutlich belegen.

    Irgendwann, wenn ich im Lotto gewonnen habe, kaufe ich mir wieder einen – da kann sich meine Frau auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln – mir egal. ;-)

    Vor einiger Zeit las ich bei willsagen.de etwas über eine Auktion, in der ein Citroen DS Cabrio für einen schicken sechsstelligen Betrag versteigert wurde. Seine Anmerkung, dass er sich wohl nie einen leisten kann und somit eine Sorge weniger hat, konnte ich nachvollziehen. Ich kommentierte nur kurz, dass hier in Aachen auch ein Cabrio rumfährt, ich aber auch die geschlossene Variante fahren würde.

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    Als wir am vergangenen Wochenende fußläufig in der Innenstadt unterwegs waren, kamen wir an einer Einfahrt vorbei. Bei Blick blieb an diesem Heck kleben, welches ich dann auch sogleich fotografisch festhalten musste.

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    Ich lief um den Wagen und machte natürlich noch ein Foto von der Front. Hier kann man erkennen, dass es sich noch um eines der frühen Cabriolets mit runden Scheinwerfern handelt.

    Zu Hause angekommen, suchte ich mal in einschlägigen Automobilbörsen nach einem DS Cabrio: 3 Treffer, von 89.500 bis 172.500 Euro.
    Will hat Recht: In diesem Leben nicht mehr …

    [inspic=662,left,fullscreen,thumb]Aus der Ferne konnte man schon die silbernen Spiegel erkennen: bei Audi ein Merkmal der äußerst potenten S-Modelle. In diesem Fall handelte es sich um einen Audi TTS, wie ich ihn auch schon einmal fahren durfte. Hier stand er aber als Roadster vor mir, was bei schönem Wetter sicherlich noch mal einen Ticken geiler ist als die Coupé-Variante. Das Blau ist auch etwas dezenter als das Orange, in dem der von mir pilotierte TTS das Werk verlassen hatte.

    [inspic=663,right,fullscreen,thumb]Was gibt es noch zu sagen? Vielleicht das einen 272 PS wahlweise mit 6-Gang-Schaltung oder S tronic Automatik in rund 5,5 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie üblich bei 250 km/h abgeriegelt. Aber wer fährt im Roadster schon 250? Ach ja, ab 48.550,- Euro beginnt der Spaß – “nackt” in der Schaltversion. Will man schalten lassen und macht ein paar Häkchen zu viel in der Aufpreisliste, dann kann man auch gerne mehr ausgeben.

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