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    Jeder gibt seinem Wagen gerne eine persönliche Note, verschönert ihn mit dem ein oder anderen Teil vom Tuningmarkt. Das dieses Zubehör oft Geschmackssache ist, beweist auch dieser 3er BMW der Baureihe E30 eindrucksvoll:

    3er BMW E30 getunt

    Während die BBS-Felgen noch als klassisch durchgehen und meinen Geschmack treffen, gehen die Rückleuchten gar nicht. Und am schlimmsten sind definitiv die Chromstreifen, die es anscheinend als Meterware gibt und die hier jede sichtbare Kante zieren. In Kombination mit den 70er-Jahre-Radlaufzierleisten kommen mir zum Gesamtbild viele Worte in den Sinn – “abscheulich” ist dabei echt noch das harmloseste …

    Vergangenen Samstag begegnete mir dieser Wagen im Straßenverkehr:

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    Trotz des eckig überklebten runden Logos war es nicht wirklich schwer zu erraten, dass es sich um einen Kombi aus dem Hause BMW handelte.

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    Das Münchener Kennzeichen unterstrich diese Vermutung. Und so viel Mühe man sich auch mit dem Überkleben gab (selbst die Logos in den Felgen wurden überklebt), der Blick ins Fahrzeuginnere gab den Blick auf das Lenkrad frei, in dessen Mitte sich der blau-weiße Propeller befand.

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    Ebenfalls interessant: eine blonde Frau jüngeren Alters am Steuer, auf der Rücksitzbank ein Hund der Größe Schäferhund / Husky. Was erproben die denn da? Hundegeruch im Wagen? Hundehaar abstoßende Stoffsitze?

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    Für die letzten Zweifler hier noch die Front des Fahrzeugs im Rückspiegel: getarntes Logo, aber die unverwechselbare “Niere” des BMW.

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    Hier der Versuch, das Logo und vor allem den verdeckten Schriftzug heran zu holen, um vielleicht erkennen zu können, um welchen Typ BMW es sich handelt. Ich kann daraus allerdings nichts erkennen – leider.

    Ihr vielleicht?

    Häufig laufe ich eine Straße hier in der Gegend lang, wo dieser 5er BMW der Baureihe E28 unverändert vor einem Haus geparkt ist.

    BMW E28 01

    Der E28, der von 1981 bis 1987 gebaut wurde, ist bald ein Oldtimer, derzeit zumindest ein Youngtimer. Sollte es sich bei dem hier gezeigten tatsächlich um einen echten M535i halten, wie es einem das am Heck angebrachte M sowie die Rundumverspoilerung weis machen wollen, dann wäre er nach 1984 gebaut. Dafür spricht auch die hinten rechts angebrachte Antenne.

    BMW E28 02

    Anfänglich dachte ich, dass der BMW im Winter nur geschont wurde. Da sich seine Position aber noch immer nicht verändert hatte, schaute ich mal genauer hin:

    BMW E28 03

    Tja, was soll ich sagen? Ohne Lenkrad fährt es sich sehr schlecht (auch wenn es da Videos mit Zangen gibt, aber das ist ein anderes Thema). Auch fehlt im Cockpit wohl die ein oder andere Anzeige.

    Und so setzt der E28 immer mehr grün an und verschmilzt langsam mit seiner Umgebung. Eigentlich schade.

    Sicherlich werden einige Leser nächtelang kein Auge zugemacht haben, weil sie diese eine Frage doch so sehr quälte:

    Wo hat der Stöhr denn nur den im aktuellen Header-Bild zu sehenden Wiesmann Roadster fotografiert?

    Hier nun endlich die Auflösung:
    Das Bild entstand auf einer der mittlerweile alle 2 Wochen stattfindenden Eifeltouren und wurde von unserem Sohn fotografiert. Der Wiesmann tauchte irgendwann am Ende der Kolonne auf. Ich möchte betonen, dass ich nicht der Verursacher der Schlange war. Auch ich war an vierter Stelle liegend nur ein Opfer eines Eifelschleichers (älterer Hutträger mit Opel Vectra Fließheck).

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    Es dauerte allerdings nicht sonderlich lang, bis uns der Roadster dank BMW-Technik eingeholt hatte.

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    Unsere Wege trennten sich dann jedoch, was unser Sohn sehr doof fand.
    Und irgendwann, wenn ich groß bin ;-) , fahr ich mal so einen Wiesmann – und wenn es nur ein paar Meter die Straße rauf und runter sind.

    Die Baureihe E23 bezeichnet die ersten 7er Modelle aus dem Hause BMW. Diese wurde von 1977 bis 1986 gebaut und somit erfüllen die frühen Modelle was das Alter angeht zumindest schon einmal die Voraussetzung zur Zulassung als Oldtimer. Die Youngtimer der 80er Jahre müssen aber auch nicht mehr lange warten.

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    Leider sieht man diese Fahrzeuge nicht mehr allzu häufig, da sie als Alltagsfahrzeug ohne Kat und H-Zulassung vermutlich viel zu teuer im Unterhalt sind. Um so mehr freute ich mich, als mir dieser Tage ein E23 vor die Linse kam. Dieser befand sich in einem außergewöhnlich guten Zustand. Pilotiert wurde er von einer älteren Dame mit Hut, die ich auf über 70 Jahre schätzen würde. Neben ihr saß vermutlich eine Freundin ähnlichen Alters.

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    Der BMW sah nicht nur aus wie neu, vermutlich hatte sie oder ihr Mann ihn auch neu gekauft. Er hatte noch die alten Kennzeichen ohne den blauen Bereich auf der linken Seite. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um einen 735i mit Einspritzung und Automatik handelte. Der Aufkleber in der Frontscheibe deutete auf einen Katalysator, so dass sich das Baujahr auf die Jahre 1984 bis 1986 einschränken lässt.

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    Im Innenraum fielen dann noch die Sitzkeilkissen auf, die die Damen wohl für eine bessere Sitzposition benötigten. An Übersicht mangelte es wohl dennoch, denn nicht nur hier stand der 7er BMW schief in der Lücke. Am Folgetag sah ich den Wage durch Zufall wieder. Die Seniorin, diesmal alleine unterwegs, parkte gerade entgegen der Fahrtrichtung mit der linken Fahrzeugseite am Bordstein. Allerdings mit mindestens 30 cm Abstand. Sie bemerkte dies beim Aussteigen aber immerhin und stieg wieder ein, um dies zu korrigieren. Für den Bruchteil einer Sekunde überlegte ich, ob ich sie mal ansprechen sollte. Vielleicht würde sie den Wagen verkaufen wollen. Ich tat es nicht – warum auch immer. Vielleicht beim nächsten Mal.

    Gestern durften wir mal wieder eine Eifel-Tour absolvieren. Mit dem sommerbereiften 5er BMW ging es los, denn der Schnee, der uns bisher an Fahrten mit dem 525i hinderte, war ja nun weg. Dafür gab es aufgrund des Sturmtiefs Xynthia diverse andere Probleme, die den Verkehr behinderten.

    Da wir erst gegen 18.00 Uhr am Bestimmungsort in der Eifel sein mussten, wollten wir vorher noch bei meinem Cousin vorbei. Ich berichtete bereits über ihn und das Dorf ohne DSL, in dem er wohnt. Kurz vor der Abfahrt riefen wir ihn an. Seine Info: “Es gibt keinen Kaffee, ich hab keinen Strom. Und der Rest des Ortes auch nicht!” Wir kamen aus Richtung Simmerath – Eischerscheid und fuhren die ersten paar Kurven nach Hammer runter, bis wir auf einmal vor diesem Hindernis standen:

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    Also drehten wir und als wir keine 5 Minuten wieder in Eischerscheid ankamen, lag dieser Baum auf der Straße:

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    Der musste also gerade erst gefallen sein. Zum Glück versperrte er nicht die ganze Fahrbahn. Wir fuhren vorbei, hielten an der nächsten Bushaltestelle und wählten den Notruf 112. Da ging keiner dran! Also wählten wir 110 und gaben die Verkehrshindernisse durch. Dann versuchten wir den 2. Weg, um nach Hammer zu kommen. Leider war diese Strecke bereits abgesperrt. In Erwartung weiterer Verkehrsstörungen entscheiden wir uns direkt unser Hauptziel anzusteuern.

    Dieses Vorhaben begann dann auch sogleich mit einem Umweg und kurze Zeit später sahen wir erneut, wie eine Strecke, die wir normalerweise befahren, gesperrt wurde. Wir hofften, dass diese Sperre auf unserer Rückfahrt verschwunden ist, was sich aber leider nicht bewahrheitete.

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    Es ging weiter, vorbei am Rursee, dem in eine Richtung kurzzeitig gesperrten Camp Vogelsang, immer wieder auf der Straße liegenden Bäumen ausweichend. Dann überkam mich doch stärkerer Harndrang, so dass ich, um diesem zu fröhnen, auf kürzestem Wege ein Restaurant einer amerikanischen Fastfoodkette in einem Gewerbegebiet in Kall ansteuerte. Bei der Einfahrt in besagtes Gewerbegebiet fiel mir eine KFZ-Prüfstelle der GTÜ auf. Eigentlich nichts Besonderes, hätte ich nicht davor einen Hubschrauber stehen sehen. Also suchte ich nach dem Toilettengang die passende Straße, um zur Prüfstelle zu gelangen. In einer der Straßen entdeckte ich erst noch einen Pontiac Firebird Formula aus den Endsiebzigern (vielleicht auch ein früher 80er):

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    Leider kamen wir so nur zum vorderen Haupteingang der Prüfstelle – der Helikopter stand hinter dem Gebäude. Dafür stand neben dem Eingangstor dieser Kampfjet:

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    Sah schon ein wenig merkwürdig aus und man erwartet in einem normalen Gewerbegebiet ja auch kaum russische Kampfflugzeuge.

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    Ein Schild neben dem Jet verriet, dass es sich um eine Mikojan-Gurewitsch MIG-23 handelte, einen einsitzigen Schwenkflügler.

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    Wir fuhren aus der Sackgasse raus in die nächste hinein, um eventuell doch noch ein Bild des Helikopters machen zu können. Dieser stand jedoch etwas weiter weg:

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    Auch hierbei scheint es sich um ein russisches Fluggerät zu handeln. Wenn ich es richtig identifiziert habe, ist es ein Mil Mi-8, den es in zivilen und Militärvarianten gab.

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    Auf dem weiteren Weg hielt ich noch bei einer Ford-Werkstatt, da ich dort auf einer der letzten Touren hinter einer Scheibe einen alten Ford Escort im Renntrim gesehen hatte. Leider spiegelte es zu sehr, so dass die Bilder vom Escort und einem Taunus oder Granada, der ebenfalls im Showroom stand, nichts geworden sind. Dafür stand neben dem Gebäude ein alter Traktor, dem der Besitzer wohl den Namen Elch gegeben hatte, wie das Schild vermuten lässt:

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    Daneben stand dann noch ein Ford Transit mit Hochdach. Zwar nicht die ganze alte Version, aber dennoch interessant. Leider stand kein Preis dran.

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    Auf dem Rückweg fuhren wir noch bei einem Schrottplatz vorbei. Neben vielen Fahrzeugen, die der Abwrackprämie zum Opfer gefallen sind, stand dort auch dieser Oldtimer in der Reihe:

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    Ich habe keine Ahnung, was das gewesen sein könnte. Vielleicht eine Citroen Gangsterlimousine oder Ähnliches – auf jeden Fall alt.

    Nach dem Taunus 12M folgte, wenn ich es richtig verstanden habe, dieser BMW 1800 der damals so genannten “Neuen Klasse”, aus der sich auch die überaus beliebten zweitürigen 02-Modelle ableiteten.

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    Angeblich soll der BMW grün gewesen sein. Aufgrund der Qualität der eingescannten Fotos hätte ich ihn glatt für gelb gehalten.

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    Auf dem zweiten Bild wird er von einem weißen Wagen überholt. Dies ist wohl ein Fiat, zu dem ich demnächst auch noch etwas schreiben werde.

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    Kaum zu glauben, dass ein BMW von einem Fiat überholt wird, vermutlich hat er ihn absichtlich passieren lassen. Denn der zwischen 1963 und 1968 gebaute BMW 1800 erreichte mit seinen 90 PS garantiert bessere Fahrleistungen, die mein Vater auch gerne auf diversen Fahrten durch die Eifel Richtung Kaserne nutzte.

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    Als er im Hunsrück noch schnell eine Kolonne bestehend aus Lastkraftwagen und Autos überholen wollte (er kannte die “Rennstrecke” von den Fahrten an den Wochenenden nach eigener Aussage in- und auswendig), war die Beschleunigung des 1800ers wieder mehr als ausreichend. Allerdings zog hinter einem LKW ein langsamerer PKW auf seine Spur und trotz einer Vollbremsung konnte ein Auffahrunfall mit der einhergehenden Kaltverformung des flotten Bayern nicht verhindert werden.

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    Keine Ahnung, was danach aus dem Wagen wurde. Mein Vater hatte noch recht viele Autos. Ein BMW war aber, so glaube ich, nicht mehr dabei. Ob es an der anscheinend nicht überzeugenden Bremsleistung lag, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis.

    Nun ist er weg – der Schnee. Zumindest hier in Aachen. Was bleibt, sind Matsch und Wassermassen. Also genau die richtige Zeit für einen Rückblick auf die weiße Pracht, über die sich die meisten Menschen in den vergangenen Wochen geärgert haben.

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    Auf dem obigen Bild ist der verschneite Spielbereich im Gemeinschaftsgarten zu sehen. Ich glaube, die Kinder waren die Einzigen, die sich über die Schneemassen freuten.

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    Vor dem Haus sah es nicht anders aus. Dafür war der Gehweg von der Straße, an den Garagen vorbei bis zu den Mülltonnen immer schön geräumt – und das mehrmals täglich. Der Vorteil wenn man in einem Haus des Bundes wohnt.

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    Die Zufahrt zu den Häusern und Parkplätzen war allerdings nicht geräumt, was bei einigen Paketlieferanten für Frust sorgte. Da sie nicht rückwärts zur Straße zurück wollten, versuchten sie die freien Parklücken zum Wenden zu nutzen. Das funktionierte meistens aber nicht. Die heckgetriebenen Lieferwagen kämpften mit Traktionsproblemen.

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    Auch uns machte der Schnee am vergangenen Wochenende einen Strich durch die Rechnung. Wir hatten uns einen sommerbereiften 5er BMW von einem Bekannten geliehen. Die Wettervorhersage behauptete etwas von nur 2 Tagen Schnee. Da die immer gerne übertreiben und in Aachen nur selten etwas davon liegen bleibt, waren wir optimistisch. Pech gehabt – es gab fast nonstop Schnee und der BMW stand nur rum. Nur in einziges mal waren wir damit unterwegs.

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    Da wir regelmäßig in die Eifel fahren, waren das vergangenes Wochenende besonders spannend. Den BMW konnten wir ja nicht nutzen, das Ersatzfahrzeug hatte mit den Straßenverhältnissen kein Problem. Der Geländewagen meines Cousins lief wohl auch entsprechend gut.

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    Der Rursee, der an der Fahrtstrecke liegt und an dem wir immer einen Zwischenstopp einlegen, war größtenteils zugefroren. EInige Enten saßen auf dem Eis, anderen war es wohl zu glatt, also begaben sie sich ins kalte Naß.

    Insgesamt hat uns der Schnee nicht sonderlich beeinträchtigt, was aber auch daran liegt, dass wir meist zu Fuß unterwegs sind. Schade ist, dass wir nicht einmal richtig mit den Kindern zum Schlittenfahren konnten. Aber vielleicht bietet sich die Gelegenheit ja noch mal.

    Ich mochte die Baureihe E38 aus dem Hause BMW schon immer. Dabei handelt es sich um die 3. Generation des 7er BMW, die von 1994 bis 2001 gebaut wurde. Dem aufmerksamen Besucher wird auf meiner Seite “Eigene Fahrzeuge” aufgefallen sein, dass ich zwar noch keinen besessen, aber imerhin mal einen gefahren habe. Und zwar den 740i meines damaligen Chefs. Es war ein Vorführmodell des ersten Jahres dieser Baureihe.

    [inspic=1019,left,fullscreen,thumb]Ich finde die schlichte Form einfach klasse, wesentlich angenehmer als das klobige Design des damaligen Oberklassekonkurrenten, der Mercedes S-Klasse. Ich halte das Design des 7ers für zeitlos und finde, dass man beim Nachfolger richtig ins Klo gegriffen hat – ich sage nur “Kofferraumdeckel”. Auch die Fahrleistungen des 740i waren nicht ohne und ermöglichten angenehme längere Touren, in denen man entweder gediegen vor sich hinrollen oder es aber bei Bedarf auch richtig krachen lassen konnte.

    [inspic=1023,right,fullscreen,thumb]Wie schon erwähnt kaufte ein Bekannter einen 5er BMW mit Gasanlage. Nun auf dem BMW-Trip befindlich schaute er noch nach einem E38, da diese gemessen an ihrem damaligen Neupreis heutzutage ja für ‘nen ganz schmalen Taler zubekommen sind. Warum auch immer suchte er gezielt nach einem 735i. Neben diversen luxuriös wirkenden und vor Allen vollausgestatteten Modellen viel auch der hier gezeigte BMW in den Inseraten eines Onlinemarktplatzes direkt ins Auge, was wohl hauptsächlich an der für einen 7er eher ungewöhnlichen Lackierung in avusblau lag.

    [inspic=1020,left,fullscreen,thumb]Nach einigem Hin und Her kaufte mein Bekannter den Wagen – leider ohne Probefahrt. Das heißt, er saß während dieser auf dem Beifahrersitz, übernahm erst das Steuer, als er nach dem Kauf gen Heimat fuhr. Dabei stellte er dann fest, dass die Servolenkung doch recht straff geht. Als ich eine runde mit dem Wagen drehte, merkte ich direkt, dass die Servo nicht richtig funktioniert. Drehte man das Volant um 90 Grad nach links oder rechts, kam es nach dem Loslassen nicht gewohnt in den Geradeauslauf zurück, sondern blieb fast bei besagten 90 Grad stehen.

    [inspic=1021,right,fullscreen,thumb]Hinzu kamen weitere Mängel, die teilweise durch einen Diebstahlschaden bedingt waren. Insgesamt war der Zustand aber durchaus als gut zu bezeichnen, die Ausstattung war klassentypisch hoch. Passend zur Farbe gab es noch weitere Tuningmaßnahmen, die vom Vorbesitzer durchgeführt wurden. Dazu zählte die Auspuffanlage und eine dezente Tieferlegung, die den ohnehin schon flachen E38 noch flacher erscheinen ließ.

    [inspic=1022,left,fullscreen,thumb]Abgesehen von der schwergängigen Servolenkung hat die Probefahrt viel Spaß gemacht. Dank Chiptuning ging der 735i unerwartet gut und trotz feuchter Fahrbahn war genügend Grip an der Hinterachse vorhanden, um es in Kurven auch mal schnell angehen zu lassen ohne direkt ins Driften überzugehen. Die aufgezogenen Winterreifen auf Standardalus trugen ihren Teil dazu bei. Zur kostengünstigen Mängelbeseitigung kaufte mein Bekannter noch einen Schlacht-7er, aus dem nun Sück für Stück Spenderteile in den Avusblauen wandern werden.

    Und wenn er im Sommer dann fertig ist, er wieder auf Sommerreifen steht und gewaschen ist, hoffe ich auf eine weitere Probefahrt mit Fotosession, um hier auch mal gescheitere Bilder (und eventuell Videos) präsentieren zu können.

    [inspic=941,left,fullscreen,thumb]Letztes Jahr im November suchte ein Bekannter ein Auto, mit dem man günstig rumrollen kann. Obwohl er eigentlich schon 11 Autos hatte. Doch die meisten waren (und sind es noch) Oldtimer, sein über seine Firma geleaster Hobel hatte schon zu viele Kilometer drauf, was bei der Rückgabe zu einem bösen Aufschlag wegen der Mehrkilometer führen würde. Da ich gerade im E34-Forum aktiv war, fiel mir ein BMW 525i Automatik mit Gasanlage ein, der dort im Kleinanzeigenteil inseriert war.

    [inspic=942,right,fullscreen,thumb]Ich sandte ihm ein paar Informationen und Bilder zum Fahrzeug: der Wagen war Baujahr 1992, aber noch ohne Vanos (variable Nockenwellensteuerung), hatte rund 235.000 km gelaufen. Der dunkelgrüne 525i hatte noch ein paar Monate TÜV, sollte wegen eines Firmenwagens weichen. Die Ausstattung hielt sich in Grenzen, aber der Zustand sollte ganz gut sein. Preislich war er knapp vierstellig veranschlagt, was sicherlich der Beschreibung entsprach und auch als noch verhandelbar angegeben war.

    [inspic=943,left,fullscreen,thumb]Mein Bekannter meldete sich im Forum an, um Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen zu können. Nachdem er weitere Bilder erhalten hatte, war sein Interesse geweckt und da der Wagen nur rund 70 Kilometer von Aachen entfernt stand, wurde recht kurzfristig ein Besichtigungstermin vereinbart. Sonntags, ein bis 2 Tage später, schellte mein Handy. Tag der Besichtigung. Mein Bekannter fragte, ob ich mitkommen wolle – natürlich nicht ganz uneigennützig, denn im Falle eines Kaufs, musste der Wagen ja irgendwie überführt werden.

    [inspic=944,right,fullscreen,thumb]Das Objekt der Begierde stand in einem netten Wohngebiet vor einem schicken Einfamilienhaus. Neben dem Besitzer begrüsste uns auch ein kleiner Hund. Nach dem Außencheck (ich gucke zu viel DMAX, oder?), bei dem erstaunlicherweise kein Rost an der Karosse des E34 gefunden wurde, ging es zur Probefahrt. Ich durfte mich ins Fond quetschen, direkt neben eine Hundedecke. Diese brachte aber wohl nicht viel, den der Hund verteilte sein Fell großzügig im ganzen Innenraum. Das wäre ansich noch nicht so schlimm gewesen, aber der beissende Geruch der Duftrichtung “nasser Köter” umschmeichelte die Nase mehr als aufdringlich.

    [inspic=945,left,fullscreen,thumb]Da die Probefahrt ansonsten ohne größere Beanstandungen ablief, begleitete mein Bekannter den Verkäufer ins Haus, um den Kauf zu vollziehen. Ich ging derweil zu meiner Frau und Tochter, die im Audi warteten. Eigentlich ging ich auch davon aus, mitz diesem wieder gen  Heimat zu rollen. Die beiden Herren kamen nach kurzer Zeit wieder aus dem Haus, der Verkäufer packte das originale Radio in den Fußraum, verteilte einen zweiten Satz Sommerräder (wofür braucht man die? Winterräder gabs keine) im Wagen und holte dann  noch schnell die passenden Radkappen. Entegen meiner eigentlichen Annahme “durfte” ich mit dem BMW fahren.

    [inspic=946,right,fullscreen,thumb]Nach kürzester Zeit in dem Hundetransporter sorgten die extremen Gerüche bereits für Kopfschmerzen. Um dieser Geruchshölle zu entgehen, bewegte ich das rechte Pedal Richtung Bodengruppe, in der irrigen Annahme, dass das irgendetwas bringen würde. Doch von den angeblich vorhandenen 192 PS war wenig zu merken, mit Mühe erreichte der Wagen 160 km/h, dann war Schicht. Ich war froh, als wir den Bestimmungsort erreichten. Wenige Tage später stand der Wagen schon beim Aufbereiter, der sich um Haare und Geruch kümern sollte. Da steht er wohl heute noch, da der Aufbereiter auch einen Reifenservice hat und natürlich jeder Winterräder brauchte. Ihm fehlte also schlichtweg die Zeit.

    Ich habe nix gegen Hunde, aber das war echt extrem. Und der 5er BMW hat vom Fahren her auch eher enttäuscht. Zum Ausgleich folgte noch ein 7er BMW eines Nichthundebesitzers, aber dazu demnächst mehr.

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