Citroen DS mit Kurvenlicht

Mal wieder kam mir ein Citroen DS vor die Linse. Da dieser hier um die Ecke parkte und nicht wie gewohnt nur an mir vorbei rauschte, konnte ich mal genauer hinsehen und mehr Bilder machen.

[inspic=973,fullscreen,400]

Die Farbe war eher nicht so mein Fall, wertete die Klasse des Wagens doch irgendwie ab.

[inspic=974,fullscreen,400]

[inspic=975,fullscreen,400]

Auch der allgemeine Zustand sah trotz Oldtimerzulassung eher nach Alltagsfahrzeug, denn nach restauriertem Klassiker aus.

Was allerdings sehr interessant war: die “Göttin” stand mit eingeschlagener Lenkung da und man konnte erkennen, dass es sich um eines der Topmodelle nach Baujahr 1967 handeln musste, denn da waren die Fernscheinwerfer (die inneren der Doppelscheinwerfer) als Kurvenlicht verfügbar. Die Scheinwerfer waren mit der Lenkung verbunden und änderten so synchron mit dem Lenkeinschlag die Leuchtrichtung.

[inspic=976,fullscreen,400]

Trotz der Tatsache, dass ich den Citroen sehr mag, finde ich das Heck noch immer gewöhnungsbedürftig.

[inspic=977,fullscreen,400]

Und die Position des Radios dürfte es dem Fahrer unmöglich machen, während der Fahrt den Sender zu wechseln. Oder gehört das serienmäßig vielleicht gar nicht an diese Stelle im Armaturenbrett?

[inspic=978,fullscreen,400]

Ich weiß es nicht, aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären …

This entry was posted in Automobiles and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

20 Responses to Citroen DS mit Kurvenlicht

  1. Jens says:

    Kurvenlicht … jaja, das gab es schon früher … beim biken gibt es das übrigens auch ;-)

    Schöner Header übrigens …

  2. Fischkopp says:

    Hach, da werden alte Erinnerungen wach, das war 1979 mein 2. Auto in resedagrün mit grauem (Kunst-)Lederdach. Sah immer schnell siffig aus. Aber der Fahrkomfort war genial, die 14 Liter Verbrauch weniger… Habe mir danach einen alten Jaguar XJS 4,6 Sovereigne restauriert ;-)

  3. Marco says:

    @Jens: ach :mrgreen:

    @Fischkopp: 14 Liter???
    Und beim Jaguar: XJS wäre ein Coupé. Meintest Du einen XJ Sovereign (Limousine)?

  4. Will Sagen says:

    Es gab m. E. auch ne Konsole für das Radio, die an der Motor-Stirnwand vorn in der Mitte angebracht wurde. Da bin ich mir aber nicht so sicher. Bei meiner DS saß das Radio jedenfalls an der gleichen Stelle. Tja, die Bedienung ging so…
    Aber die DS fährt ja eh von selbst. Da kann man als Fahrer auch mal kurz auf den Beifahrersitz rüberrutschen und das Radio einstellen. :D

  5. Marco says:

    Ach so geht das! ;-)

  6. Schaps says:

    Da fühlt man sich ja fast in einen Jsames Bond Film versetzt…

  7. Fischkopp says:

    Sorry, du hast natürlich Recht, denk dir das “S” weg, war ne Limousine ;-)
    Die 14 Liter waren im Stadtverkehr normal, sonst um die 9. Da Ding war auch auch sauschwer.

  8. Marco says:

    @Schaps: vielleicht hat er auch drehbare Kennzeichen ;-)

    @Fischkopp: kann im Eifer des Gefechts ja mal passieren.
    Schwer ist klar. Na ja, ‘ne verhältnismäßig unbequemere S-Klasse der Zeit wird sich auch nicht weniger genehmigt haben?

  9. Will Sagen says:

    Gerade läuft auf “Das Vierte” “Die Abenteuer des Rabbi Jakob” mit Louis de Funes. Da konnte man auch gerade die obige Radioposition sehen. Hach… *schwelg*

  10. Marco says:

    Das liebe ich an alten Filmen und Fotos …

  11. Gilly says:

    Sollte ich mal genug Geld für ein zweites Auto übrigen haben, wird es definitiv ein DS. Ich liebe die Form und die Ausstrahlung. Das Heck ist wirklich nicht besonders hübsch, aber man kann ja immer rückwärts einparken bzw. sich dem Auto von vorne nähern :)

  12. Marco says:

    Ich würde einen kaufen, wenn ich genug Geld für ein erstes Auto hätte ;-)

  13. Hans says:

    Der Wagen hatte noch weitere interessante Features. Wenn ich mich nicht täusche wurde der Wagen nach dem Start erst hochgehoben. Die Federung war über Druckluft und musste sich erst aufbauen …

  14. Marco says:

    Hydropneumatik heißt das Zauberwort bei Citroen. Tolle Sache. Leider irgendwann eingestellt.

  15. ...hannes says:

    Zu diesem Thema wurde viel gemutmaßt und Halbrichtiges geschrieben. Deshalb:
    Bei diesem D- Modell (Farbe Gris Kandahar) handelt es sich keineswegs um das Spitzenmodell einer DS sondern um eine ID19, Baujahr zwischen 1977 und 1979. Die lenkbaren Scheinwerfer waren bei dieser etwas einfacheren Version nicht Serie, können/konnten aber umgerüstet werden. Der Radioschacht ist original so auf der Stelle, die man am Foto sehen kann.
    @ Marco: Die geniale Hydropneumatik gibt es bei Citroëns großen Modellen bis heute bei C5 (optional) und C6 (Serie).

  16. Marco says:

    Hallo Hannes,
    willkommen hier!
    Vielen Dank für die vielen, sehr interessanten Informationen.
    Woran erkennt man die ID19, bzw. wie unterscheidet sich diese von einer DS?

  17. ...hannes says:

    Hallo Marco, auf diesen Blog bin ich eigentlich mehr zufällig gestoßen, einige Unrichtigkeiten konnte ich einfach nicht unwidersprochen stehen lassen.
    Um sich mit anderen DS- Fahrern auszutauschen, besucht man am besten dieses Forum:
    http://www.dsclub.de/forum/

    Zu deiner Frage: Die ID19 war das etwas weniger aufwändige und damit um einige tausend Francs preiswertere Pendant zur DS. Auffälligster Unterschied: DS hatten immer den “Bremspilz”, die ID ein normales Bremspedal. Weitere optische Unterschied gab es bei der Innenausstattung, dem Armaturenbrett etc. – kannst du hier vergleichen:
    http://www.nuancierds.fr/rencontre%20comparatif.htm
    Mit den späteren Baujahren ab 1969 aufwärts wurde der optische Unterschied immer geringer, auch verdrängten die Bezeichnungen DSuper und DSpecial die bisherige Bezeichnung ID19 bzw. ID20. Allen Limousinen gemeinsam ist jedoch, dass sie das Bremspedal haben und nie mit Halbautomatik lieferbar waren. Beim Break (der Kombiversion) war das etwas komplizierter, denn der war so eine Art Zwitter – Bremsanlage der DS, Rest ID. lg …hannes

  18. Marco says:

    Es freut mich sehr, dass Fehler korrigiert werden. Ich weiß auch nicht alles und kann mich teilweise auch nur auf weitere Quellen aus dem Internet verlassen.
    Da es hier Blog noch mehr ID- / DS-Beiträge gibt, wird sich sicherlich noch der ein oder andere Fehler eingeschichen haben.

    Danke für die Links. Da werde ich auf jeden Fall mal reinschauen.

  19. lemans says:

    Hallo,

    ja, wie hannes schon schrieb. bei Limosinen hat dei DS (19/20/21/23) immer einen Bremspilz anstelle des Bremspedals da die DS über ein Hochdruckbremssystem verfüft. ID hatte das Bremspedal aufgrund der convensionellen Bremsanlage.

    Das Modell oben sieht nach einer ID19 Baujahr 1968 aus. Meinen wissens mit diesem Amaturenbrett nur ein Jahr gebaut. IDs gabs, meine ich, optional mit Kurvenlicht. Spätere Deutschlandmodelle waren immer mit Kurvenlicht Ausgestattet. IDen gabs immer nur mit der Kleineren Motorisierung. IDen hatten nie Leder Später glicht dicht die ID (Umbenannt in DSuper /DSpezial) in derDSuper ausstattung sehr an die DS “confort” an. Pallas Asustattung gabs für ID nie.

    Vom Verbrauch braucht die ID19 oder die DSuper(5) ( DX2 Motor mit 2,1 L ) nicht wesentlich über 11 liter. Einige mit 5 Gang brauchen um 10 liter. Meine DS23 (2,3L) mit Halbautomat braucht 15 L auf der Autoban bei 180.

  20. Marco says:

    Hallo lemans,

    vielen Dank für die ebenfalls sehr ausführlichen Informationen.

    Irgendwann wird das hier noch zum Citroen-ID-DS-Wiki. ;-)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.