Mein Bekannter kauft aus Amerika ja schon mal recht interessante Fahrzeuge. So z. B. amerikanische Klassiker wie den 56er Imperial oder auch schon mal aktuellere Modelle, wie Dodge Pickups oder neue Mustangs. Zu den bisher extremsten Fahrzeugen gehörten sicherlich die SRT-10-Pickups und der Mustang mit Shelby-Paket (zu letzterem wird noch ein separater Bericht folgen).
Wenn er wieder in Kauflaune ist, durchstöbere ich auch häufig das Internet nach interessanten Oldies. So konnte ich schon mal den ein oder anderen Wagen finden, den er dann auch kaufte. Aus Spaß schicke ich ihm dann auch manchmal sehr extreme Fahrzeuge: extrem höher gelegte Pickups mit riesigen Reifen oder irgendwelche 50er-Jahre-Straßenkreuzer, die aber nur 5 Millimeter über dem Boden kauern und mit 20-Zoll-Bling-Bling-Rädern ausgerüstet sind. Er kaufte diese Fahrzeuge verständlicherweise natürlich nie. Nie? Doch, denn eines Tages fand ich ein total umgebautes Fahrzeug, von dem ich ausging, das es zwar witzig anzuschauen, aber für Deutschland total unbrauchbar sei. Ich sandte ihm dies also in der Annahme, dass wir beide uns wieder köstlich amüsierten und das Thema nach wenigen Tagen vergessen ist. Doch diesmal kam alles anders.
Auf der Suche nach einem Imperial (Luxusmodell der Firma Chrysler) aus den 50er- oder 60er Jahren, stieß ich auf ein Fahrzeug, das von seinem Besitzer einem extremen Customizing unterzogen wurde: es wurde zu einem Drachen umgebaut!
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Der Kühlergrill wurde mit Wurfmessern (!) zu einem großen Maul mit Zähnen ungebaut, auf der Haube ist ein Drachenkopf montiert, der tatsächlich Feuer und Rauch speien kann. Die Außenspiegel werden von Drachenklauen gehalten, an den Seiten sieht es so aus, als wäre die Karosse aufgerissen einen Blick auf die Drachenhaut freizugeben.
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Im Innenraum wird das Konzept dann fortgeführt. Die Mittelkonsole wurde als Drachenkörper ausmodelliert, in dem ein halbes Schwert steckt (echt! schweres Metall). Auch die Türöffner sind kleine Schwerter.
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Aus dem Kofferraum ragt dann der Drachenschwanz. Diesen wollte der Verkäufer eigentlich noch beweglich gestalten – der Antriebsmotor und die restliche dafür notwendige Technik existiert bereits, allerdings kam es nicht mehr zum Umbau. Diverse kleinere Arbeiten runden das Design ab.
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Wie erwähnt kam diesmal alles anders. mein Bekannter verguckte sich in den Wagen, der in den Staaten bereits diverse Preise eingeheimst hatte. Nach einigen Preisverhandlungen schickte er die Kohle nach Amerika und nach diversen Schwierigkeiten mit dem Zoll verließ der Wagen Amerika.
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In Deutsachland angekommen, bewahrheitete sich mal wieder die alte Theorie, dass Bilder nicht immer unbedingt den wahren zustand eines Fahrzeugs präsentieren. Dieser war doch schlechter als angenommen. Aber trotzdem erregt der vom Verkäufer leibevoll Drag-on genannte Imperial auch hierzulande Aufsehen.
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Als mein Bekannter allerdings meinte, er würde dafür eine Straßenzulassung bekommen (sogar mit H-Kennzeichen), zweifelten wir ein wenig an seinem Verstand. Den TÜV-Prüfer will ich sehen, der das Ding für verkehrstauglich hält.
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Nach diversen Mängeln und Reparaturen sowie einigen Lackierarbeiten steht der Wagen nun nach dem letzten US-Car-Treffen der Saison (wo der Wagen prompt einen Preis für den radikalsten Umbau bekam) in einer trockenen Halle und wartet auf einen Käufer, der ihn in der nächsten Saison entsprechend nutzt, weitere kleine Mängel beseitigt und eventuell weitere Umbauten vornimmt.
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Hier noch ein kurzes Video:
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Für weitere Infos und ein besseres Video schaut einfach mal hier vorbei:
http://www.imperialclub.com/Yr/1962/62Dragon/index.htm
Achtung: englische Sprache.
Bei Interesse einfach melden!


Ein cooles Auto.
Wahnsinn.
Schön das du wieder da bist und Beiträge schreibst.
Hallo Peter, vielen Dank.
Der Wagen ist wirklich cool – man darf halt nicht näher ran gehen, da man sonst die unschönen Details (Rost, etc.) sieht.
Geile Karre, echt, nichts für mich, aber dennoch ein Hingucker…
Überleg es Dir doch noch mal. Ich frag ihn auch, ob er Dein Cabrio in Zahlung nimmt. Ist eh nix für den Winter. Lieber was mit Feuer. Ist schön warm, freuen sich auch die Frauen drüber.
Ach nee, ein Cabrio hat er ja selbst noch. Darüber berichte ich demnächst.