Erstes Wohnmobil besichtigt

[inspic=644,left,fullscreen,thumb]Eigentlich hatten wir das Wohnmobilthema ja erst einmal abgehakt. Der Saab ist platt (somit fehlt eine Geldgrundlage) und für ein großes Wohnmobil sollte es dieses Jahr eh nicht reichen. Trotzdem behielt ich die Anzeigenmärkte im Auge und stolperte vor einigen Tagen über einen kleinen Mercedes 406 der unter 1.000 Euro angeboten wurde. Natürlich nicht ganz ohne Haken, werden die DüDos doch im Normalfall wesentlich höher gehandelt. Der Gag: er stand hier in Aachen.

[inspic=645,right,fullscreen,thumb]Die Idee: kaufen, das Wichtigste instandsetzen, zulassen und schon hätte man ein Wohnmobil, das zumindest für Wochenendtrips reichen sollte und welches man mit und mit schöner machen kann, um es dann nächstes Jahr für mehr Geld zu verkaufen und sich ein größeres Modell zu holen. So weit die Theorie. In der Praxis sah das natürlich wieder anders aus. Am Telefon hörten sich die Mängel nicht so tragisch an, also wurde ein Besichtigungstermin vereinbart. Martin, selbst ehemaliger DüDo-Fahrer, fuhr mit uns hin.

[inspic=646,left,fullscreen,thumb]Der Verkäufer war ein lockerer Typ: “Alle Türen sind auf, geht ruhig mal gucken.” Gesagt, getan. Die Kinder enterten direkt den Innenraum und hatten Spaß. Martin hob Nadine in den hinten am 406 angebrachten Kasten und stellte zusammen mit meiner Frau fest, dass es sich wohl um das Kinderzimmer handelt. ;-) Wir liefen um den Wagen, krochen darunter, machten Bilder der kritischen Stellen. Während ich mit meiner Frau, die übrigens drinnen normal stehen konnte, die Aufteilung des Innenraums begutachteten, sprach Martin mit dem Besitzer die technischen Punkte an.

[inspic=647,right,fullscreen,thumb]Natürlich gab es einige Baustellen am Fahrzeug, was bei dem günstigen Preis nicht anders zu erwarten war. Rost hier und da, die Bremsen mussten gemacht werden, der Lack war matt und das Schlimmste: der Hilfsrahmen war nicht mehr der beste. Nach kurzer Beratschlagung mit Martin stellten wir fest, dass es sicherlich ein lohnenswertes Projekt ist für jemanden, der Zeit und Platz hat, weiß wie man ein Schweißgerät bedient und der einfach Ahnung von diesen Fahrzeugen hat. An Zeit mangelt es sicherlich nicht, aber die anderen Punkte …

[inspic=648,left,fullscreen,thumb]Die Kinder, die abwechselnd mal hinter dem großen Lenkrad Platz nahmen, wurden wieder eingesammelt. Wir machten noch Bilder der nach Martins Aussage genialen Hubbettkonstruktion und boten dem Verkäufer an, das Fahrzeug mal in den einschlägigen Foren anzubieten. Wäre ja zu schade, wenn der DüDo sich einfach totstehen würde. Der Mann hatte erwartungsgemäß nichts dagegen und bemerkte, dass er sich halt nur wünschen würde, dass der Düsseldorfer nicht geschlachtet wird.

[inspic=649,left,fullscreen,thumb] [inspic=650,right,fullscreen,thumb]

Somit verliessen wir unsere erste fruchtlose Besichtigung. Ein wenig deprimiert war ich ja schon. Wäre auch zu schön gewesen, direkt vor Ort ein günstiges Fahrzeug zu finden, das mit wenigen Handgriffen wieder flott zu machen ist. Wir diskutierten noch ein wenig, ob es sich nicht doch lohnen würde, machten dann aber aufgrund des für uns doch immensen Aufwands einen Haken an die Sache. Natürlich durchforstete ich noch am gleichen Abend wieder die Anzeigenmärkte im Netz – ohne Erfolg versteht sich.

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One Response to Erstes Wohnmobil besichtigt

  1. Schaps says:

    DAS ist ein Wohnmobil? ^^

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