Jeder kennt die mit Klischees behaftete Fernfahrerromantik. In diversen Filmen wie z. B. Convoy wird diese sehr schön gezeigt. Die harten Kerle die mit ihren eigenen reichlich verzierten Trucks den Highway entlang brettern, eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich mittles CB-Funk über Meilen unterhält, vor den bösen Cops warnt, etc, etc.

Die (deutsche) Realität sieht da wohl ein wenig anders aus: ein Knochenjob, Termindruck im Nacken, wechselnde LKW, schlechte Bezahlung aufgrund der immer häufiger auftretenden “Ostkutscher”, die für 3,50 Euro / Stunde mit maroden Fahrzeugen alle Preise kaputt machen. Vom schlechten Ruf der Brummifahrer (Elefantenrennen, Ornanie am Steuer, etc.) mal ganz abgesehen. Infos zur Realität findet man sogar in Blogs, wie z. B. bei Maik, Sven oder Uwe.

[inspic=375,left,fullscreen,thumb]Und da hört man dann als Langezeitarbeitsloser bei einer Veranstaltung des Arbeitsamtes (ja, ich nenne die immer noch so), dass für Interessierte auch eine Umschulung zum Berufskraftfahrer möglich sei. Eigentlich nicht schlecht, da LKW-Fahrer ständig gesucht werden und man somit der Arbeitslosigkeit problemlos entfliehen könnte. Doch zu den oben erwähnten Nachteilen gesellen sich dann noch Argumente wie Familie mit 2 Kindern, nur am Wochenende zu Hause, usw. Hatte dies mit Sven auch schon mal diskutiert, taucht nun aber aktuell wieder als Thema auf.

Also stellt sich nun erneut die Frage: Einen Versuch wagen oder nicht?

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