Eigene Fahrzeuge Teil 16: Opel Kadett E Caravan

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Nachdem sich der alte Kadett Caravan ja nun verabschiedet hatte, musste dringend ein Ersatz her, da wir am Arsch der Welt wohnten und ohne fahrbaren Untersatz vollkommen aufgeschmissen waren. Doch übers Wochenende mal schnell einen Wagen auftreiben war gar nicht so leicht und letztendlich nimmt man dann das erstbeste Auto, was einem vor die Füße rollt.

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Ein Bekannter meldete sich und erzählte von einem günstigen Wagen, der sofort verfügbar wäre: ein Opel Kadett E Caravan. Ja super, was ein Zufall. Damit hatten wir ja gerade erst die tollsten Erfahrungen gemacht. Egal, her mit dem Dingen. Weiß war er. Ein wenig älter als der Kadett, den wir vorher hatten, was am Kühlergrill recht gut zu erkennen war. Auch sonst hatte er mit unserem alten Kadett aßer der Karosserieform und dem Namen nicht viel gemeinsam.

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Das ehemalige Fahrzeug einer Behörde wies keinerlei nennenswerte Ausstattung auf. Auch was den Motor angeht, bewegten wir uns von einem Extrem zum anderen. Hatten wir im alten Kadett noch den 2-Liter-Motor mit 115 PS, werkelte unter der Haube des weißen Kadetts das 1,3-Liter-Aggregat, das sagenhafte 60 PS leistete (also vermutlich, als der Wagen mal neu war).

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Der zog aber auch keinen Hering vom Teller. Vor allem dann nicht, wenn man ihn seiner Bestimmung nach mit Personen und Transportgut bestückte. Da musste man bergauf auch schon mal in den 1. Gang zurückschalten. Wenigstens versprühte er den Hauch von Sportlichkeit, als der Endtopf abfiel – sehr kerniger Sound! Auch sonst machte die wenige vorhandene Technik einen maroden Eindruck und so schauten wir uns nach einem anderen Wagen um.

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Wir klapperten mit dem immer schlechter laufenden Kadett diverse Händler ab und suchten in den letzten entlegenen Winkeln nach einem günstigen Gefährt. Gleichzeitig inserierten wir den Opel im Internet. Merkwürdigerweise hielt sich die Zahl Interessenten im überschaubaren Rahmen. Letztendlich wurden wir relativ schnell fündig, hatten aber immer noch den weißen Klotz am Bein.

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Also besuchten wir diverse Händler ausländischer Herkunft, deren Hauptaugenmerk auf dem Export lag. Aber selbst die wollten das Ding nicht. Bis auf einen freundlichen Herrn, der sagte, dass er für solche Dinger pauschal 50 Euro bietet. Da der Wagen aber noch abgemeldet werden musste, einigten wir uns nach zähen Verhandlungen auf ganze 45 Euro. Toll. Aber so hatten wir immerhin ein paar Euros, die wir in Benzin für den neuen Wagen verwandeln konnten. Mehr dazu im nächsten Teil.

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2 Responses to Eigene Fahrzeuge Teil 16: Opel Kadett E Caravan

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