[inspic=301,left,fullscreen,thumb]Am Samstag sahen wir auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein abgesperrtes Areal, auf dem unter anderem dieser Showtruck von Haribo stand. Es handelte sich um einen LKW des amerikanischen Herstellers Freightliner, der auch die hierzulande bekannten Weihnachtstrucks von Coca-Cola produziert. Auf den ersten Blick machte der Truck natürlich einen tollen Eindruck mit dem verchromten Kühlergrill und den glänzenden Highpipes.
[inspic=302,right,fullscreen,thumb]Aus der Nähe betrachtet sah man allerdings, dass in dem von außen so groß wirkenden Führerhaus reichlich wenig Platz vorhanden ist, an den Türen Fensterkurbeln montiert sind (also nix mit alles elektrisch) und das Ganze auch sonst einen recht primitiven Eindruck machte. Und da sieht man es mal wieder:
Es ist nicht alles Gold, was glänzt.


Amerikanische Trucks haben zum großen Teil noch unsynchronisierte Getriebe. Überhaupt sind sie noch wesentlich archaischer als europäische LKW. das hat aber auch einen recht einfachen Grund: Was einfach gestrickt ist, geht nicht so schnell kaputt. Und wenn doch, kann man es mit 1-2 Hammerschlägen reparieren.
In Deutschland bzw. Europa ruft man den Notdienst an und in spätestens ein paar Stunden ist er da. Bleibt man in Amerika liegen, kann es schon mal ein wenig länger dauern bis jemand vorbei kommt. Wenn man denn mal überhaupt einen Notruf per Handy absetzen kann. Gerade in den ländlichen Gebieten ist das Mobilfunknetz nicht wirklich vorhanden.
So hatte ich es noch gar nicht betrachtet. Clever die Amis.
An dem was Ralf schreibt ist viel wahres dran. Allerdings kann man sich seit eh und je in Amerika “seinen” Truck selber zusammenstellen. Lkws von der Stange wie bei uns sind dort eher selten und nur bei grossen Flotten üblich. Normalerweise sucht sich der neue Besitzer (Owner Operator, also selbstständiger Fahrer) genau aus was er haben will. Welchen Motor (Caterpillar, Detroit Diesel usw.), welches Getriebe, welche Achsen usw. Die Liste kann durchaus mehrere Seiten betragen aus denen ein Käufer wählen kann.
Und Automatikgetriebe sind auch in USA für Lkws erhältlich, gelten aber als “Mädchengetriebe”
Uwe (Fernfahrerblog)s letzter Blogbeitrag: Supertruck auf Langeoog
“Mädchengetriebe” – hahahaha.
Ok, die seitenlange Liste mit Ausstattungsmöglichkeiten wird bestimmt auch interessante Preise haben, was den Wegfall der ein oder anderen Annehmlichkeit auch erklären könnte.
Ralf hat absolut recht. Habe selbst 10 Jahre lang, Sommer wie Winter einen Chevrotet-Blazer K5 gefahren, und das OHNE das geringste Problem.
Sprit rein, fertig.