Pingback-Terror 2 oder: der Content-Klau geht weiter

Die Scheiße geht weiter. Soeben meldete mein Mailprogramm den Eingang neuer Mails. Nur eine davon war die Mitteilung über einen echten Kommentar, die restlichen waren wieder Pingback-Mitteilung zu unterschiedlichsten Beiträgen.

Nachdem ich im ersten Beitrag schon in den Kommentaren die Domain gepostet hatte, stellte ich dann eben fest, das dort meine Beiträge zwar gelöscht wurden, der Vollidiot aber nun anscheinend ein weiteres Blog unter einer neuen Subdomain neu aufgesetzt hat. War die Adresse gestern noch:

http://test.jokiba.com

so ist es heute:

http://auto-blog.jokiba.com

Im speziellen Fall (nur um mal einen Beitrag von mir zu verlinken zwecks Kontrolle):
http://auto-blog.jokiba.com/selten-bmw-02

Natürlich habe ich sofort wieder zig Kommentare abgesetzt, dass der Hirni das besser mal ganz schnell wieder löscht – mal sehen was passiert. Nicht das der Vollhonk jetzt alle zwei Tage ‘ne neue Subdomain anlegt und Blogs samt wp-o-matic Plugin installiert. Dann bekomm ich ‘nen Koller. :evil:

Dem muss man doch irgendwie Einhalt gebieten können … gibt es denn kein Anti-wp-o-matic-plugin?

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15 Responses to Pingback-Terror 2 oder: der Content-Klau geht weiter

  1. tAXMAN says:

    Hast du kein Askimet installiert? Das bereinigt doch solche Sachen ohne eigenes Hinzutun.

  2. Marco says:

    Doch, aber der scheint noch nicht als Spam klassifiziert zu sein. :?: :???: :neutral:

  3. AMUNO says:

    Jo Akismet ist da wirklich gut. Und wenns dich gar zu arg nervt, dann schalts halt ganz ab.

    Gruß

    AMUNO

  4. Tim says:

    Ja hatte das selbe Problem, Askimet hat das aber behoben :)

  5. Marco says:

    Nu ist das komische Blog leer. Mal sehen, wie lang noch.
    Oder ob er scon eine neue Subdomain anlegt …

  6. Princo says:

    Dort kannst du kommentieren bis du schwarz wirst. Außerdem liest der Kerl hier mit Sicherheit mit. In diesem “auto-blog” sind ja derzeit auch alle Artikel gelöscht/nicht mehr zugänglich.

    Der gute Junge scheint sich ja für besonders schlau zu halten, aber das sehe ich ganz anders. Allerdings würde ich an deiner Stelle das weitere Vorgehen nicht mehr in der Öffentlichkeit ankündigen. Immerhin wird man ja auch ERST vom Blitz getroffen, und DANACH kommt der Donner ;-)

  7. Marco says:

    Na dann ist ab sofort alles geheim :wink: :twisted:

  8. Marco says:

    Das mittlerweile eingefügte Impressum ist auch super! :twisted:

    :arrow: Komisch, dass es als Bild eingefügt ist.

    :arrow: Komisch, dass der Honk eine DE-Version von WordPress verwendet.

    :arrow: Komisch, das meine Kommentare nicht freigeschaltet werden.

    Komisch, komisch, komisch …

  9. Sven says:

    Ich würde trotzdem dem Copyright-Plugin noch einen direkten Link zu Deinem Blog hinzufügen!
    Ansonsten denke an die .htaccess – damit ist eine Menge möglich! siehe auch http://sw-guide.de/webdesign-und-entwicklung/htaccess-mod_rewrite-fuer-cms-und-blog/

  10. Prinzzess says:

    gib mal bei mir in der suchen “content-klau” ein…hab darüber auch schon ausführlich geschrieben und auch lösungen gepostet.
    sowas is einfach zum kozzen! :evil:

  11. Ralf says:

    Ich liebe meine .htaccess. Da kommt kein Akismet oder sonst wer mit. Geblockt und raus geschmissen noch bevor PHP anläuft. Schont die Ressourcen und vor allem die Nerven.

  12. tAXMAN says:

    @Ralf: Mit fehlt im Moment die Phantasie. Wie schützt du dich in Gottes Namen mittels .htacces vor diesem Kontentklau? Hast du da vielleicht ‘nen Link, der mir Ahnungslosen weiterhilft?

  13. Ralf says:

    Erstmal solltest du feststellen ob wirklich Content geklaut wird und wenn ja, von welcher IP aus. findet wirklich ein Content-Klau statt, sperrst du einfach die IP in der .htaccess (Deny from 127.0.0.1). Sollte der Content-klau über eine dynamisch vergebene IP-Adresse erfolgen, kann man u.U. auch ganze IP-Blöcke aussperren (Deny from 127.0 bzw. Deny from 127).

    Ich habe in meiner .htaccess damit mal den kompletten nahen und fernen Osten ausgesperrt. Weder habe ich Leser in Asien, noch welche in Russland. Auch Südamerika und Afrika sind größtenteils gesperrt. Netter nebeneffekt: Der Spam nimmt um ca. 99% ab. Ich habe in den letzten 3 Wochen 6 Spam-Kommentare gelöscht.
    Ein kleines Problem gibt es natürlich mit Nordamerika. Dort sitzen ja nicht unwichtige Dienste wie Google, Yahoo oder MSN. Auch andere “nützliche” Blogdienste wie Feedburner&Co sind dort anzufinden. Entweder man authorisiert jeden Dienst einzeln oder nimmt halt in kauf das von Nordamerika aus noch etwas Spam rüber kommt.

    Das ganze ist aber wohl etwas zu umfangreich um es in aller Ausführlichkeit in einem Kommentar darzustellen. Ich werde wohl in den nächsten tagen mal einen Beitrag dazu verfassen.

  14. Sven says:

    Ich warne AUSDRÜCKLICH davor, Dein erstes Beispiel in die .htaccess einzubringen, denn damit bringst Du Deinen eigenen Server an den Rand des Wahnsinns!
    127.0.0.1 ist die Adresse für die eigene Maschine, auch “localhost” genannt, und wenn Du dem Apache mitteilst, dass Anfragen von dieser Adresse nicht sein dürfen, ist der (selbstprogrammierte) Ärger so sicher wie das Amen in der Kirche!
    Wenn ich als Hoster einen solchen Eintrag in der .htaccess eines Kunden finden würde, würde ich diesem erstmal die (nachträgliche) Umkonfiguration mittels .htaccess untersagen, VERSPROCHEN!

  15. Ralf says:

    Wer nicht weiß wo 127.0.0.1 hin führt, sollte generell besser die Finger von der .htaccess lassen. So ein ganz wenig Grundwissen ist dann doch schon von Nöten.

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