Käfer aus purem Gold …

[inspic=244,left,fullscreen,thumb]… scheinen manche Leute zu verkaufen. Zumindest, wenn man die Preise und den dafür gebotenen Zustand so sieht. Ich bin ja nicht abgeneigt, wenn es um die Wolfsburger Krabbeltiere geht. Schließlich nannte ich ja auch schon zwei Stück mein Eigen. Allerdings hätte ich den letzten Käfer lieber noch 5 Jahre stehen lassen sollen, dann hätte ich heute eine nette Stange Geld dafür bekommen.

Da wir derzeit ohne fahrbaren Untersatz sind, habe ich mir gedacht “Back to the roots – lass uns doch noch mal einen günstigen Käfer erstehen”. Doch weit gefehlt. Bis 1.000 Euro bekommt man entweder Schrott oder Bauprojekte oder sonstsowas. Für einen mehr oder minder schlechten Mexikokäfer aus den 80ern darf man dann schon ein wenig mehr anlegen. Für die älteren Käfer mit H-Kennzeichen sind dann schon mittlere vierstellige fällig. Das dies der ein oder andere Wagen sicherlich Wert ist, bestreite ich nicht, aber viele glauben anscheinend wirklich, dass ihr Käfer aus Gold ist.

Als ich gestern bei einem Onlineauktionshaus schaute, stolperte ich über einen Käfer, dessen Höchstgebot bei über 20.000 (!) Euro liegt und bei dem der Mindestpreis noch nicht erreicht ist – Hammer, oder? OK, der Wagen ist erste Sahne und komplett getunt mit 227 PS, Porsche-Bremsen, etc.

Die Moral von der Geschicht’: günstige Käfer gibbet nicht  :-(

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7 Responses to Käfer aus purem Gold …

  1. Ich kenn das Problem mit dem Käfer. Wollte mir damals zum 18ten auch einen holen. Dachte naja. Der Käfer der ist klein und kostet wenig und er ist auffälliger als jeder BMW. Aber dann hab ich die Preise gesehen :-(

    Naja der Käfer ist halt mehr wert als er es vor 40 Jahren war..echt verrückt wenn man mal so denkt.. eigentlich sollte man zur Rentensicherung Autos kaufen :)

  2. Sven says:

    Hätte ich 2 Jahre früher von Deinem Blog erfahren, hätte ich Dir jetzt einen 1303er von Bj. 1973 anbieten können – den habe ich für 150 € verschenkt, nachdem ich die Überreste des Bodenblechs gesehen hatte – da hatte ich dann doch keine Lust mehr drauf…..

  3. Marco says:

    Oh nein, genau aus meinem Geburtsjahr :jittery_tb:
    Den hätte ich genommen, wobei ich den 1303 nicht so sehr mag (stehe mehr auf die gerade Frontscheibe).

  4. Sven says:

    Da hzättest Du erstmal ein komplettes Bodenblech einschweissen dürfen, 2 Kotflügel erneuern können, die Bremsanlage ersetzen dürfen, und und und – wie schon gesagt, selbs ich hatte da keine Lust mehr drauf.

  5. Marco says:

    Bodenbleche kosten gar nicht die Welt. Kotflügel etc. ebenfalls nicht. Insgesamt war / ist die Ersatzteilpreislage recht human. Ist ja schließlich kein Audi ;-)

    Außerdem konnte man am Käfer noch schön selbst schrauben, was bei modernen Fahreugen ja nicht mehr ganz so leicht ist.

    Ich werde einfach mal weiterschauen. Wenn die Karren nicht alle in Deutschland verteilt wären von Kiel bis München, Westen nach (tiefster) Osten … da lohnt sich eine Besichtigung kaum.

  6. Auch ich war schon dem Wahn erlegen, einen günstigen Käfer erstehen zu können. Allerdings war ich schnell kuriert, denn für erheblich weniger konnte ich damals einen Opel Rekord kaufen – erste Hand, 10 Jahre jung und nur etwas über 15000 Kilometer auf der Uhr!!! Bei 600 DM war der Deal perfekt und der Käfer im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte. :mrgreen_wp:

  7. Marco says:

    Opel … davon hatten wir ja nun auch einige und ich konnte mich selten dafür begeistern.
    Ein 69er Coupe “wohnt” in der Nachbarschaft. Der ist schön, sieht aus wie ein amerikanisches Musclecar. Vielleicht noch ein Opel GT im Originalzustand.
    Ach nee, ich bleib bei VW (ein Reim :mrgreen_wp: )

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