[inspic=216,left,fullscreen,thumb]Ein Freund der Familie stieß vor einiger Zeit bei einem Händler auf ein vermeintlich günstiges Fahrzeug – ein VW Vento mit Gasanlage. Billiges Fahren, gerade in der grenznahen Lage hier vor Ort, da der Liter Flüssiggas in Belgien gerade mal bei rund 48 Cent lag. So kaufte er den Wagen und sparte bei den Unterhaltskosten. Da er noch weitere Fahrzeuge besitzt, verlieh er den Wagen irgendwann an seine (Ex-?) Freundin, die damit die Straßen Hessens unsicher machte. Wie bei Führerscheinneulingen üblich, kam es zu einigen Reparaturen, insgesamt aber nichts tragisches.

[inspic=217,right,fullscreen,thumb]Doch dann gab es wohl eine Fete und die (Ex-?) Schwiegermutter in spe wollte, nachdem sie schon einigen Alkohol genossen hatte, die Fete verlassen. Klugerweise nahm man ihr die Autoschlüssel zu ihrem Wagen weg, vergaß aber die umherliegenden Ventoschlüssel und sie fuhr los. Auf einem Stück schnurgerader Landstraße stand wohl eine einzige Laterne und die Dame schaffte es – wie auch immer – genau diese zu  treffen. Anscheinend unbeeindruckt vom Aufprall setzte die Dame ihre Fahrt fort. Bis der Vento sich nach rund einem Kilometer all seiner im Motorraum befindlichen Flüssigkeiten entledigt hatte und den Dienst versagte. Die Fahrerflucht hätte eh nichts gebracht, lag das vordere Kennzeichen doch noch an der Stelle, an der früher mal eine Laterne stand.

Die Dame (1,6 Promille, wenn ich mich recht entsinne) ist ihren Führerschein los und für den Wagen bekam unser Freund immerhin noch 150,- Euro. Vermutlich fährt der Vento demnächst mit einigen Modifikationen durch Afrika.
Fazit: Augen auf beim Autoverleih!

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