Eurovision Songcontest 2008: 14 Punkte

Nach dem Ostblockhorror des letzten Jahres, konnte man in 2008 noch hoffen, nicht wieder mit so wenigen Punkten abgespeist zu werden. Grund zur Hoffnung: die für Deutschland ins Rennen gesandte Gruppe “No Angels” war in den Ostblockländern immer recht erfolgreich und auch die aus Bulgarien stammende Sängerin Lucy sollte doch für einige Punkte garantieren.

Letztendlich gab es aus Bulgarien auch die begehrten 12 Punkte. Zusätzlich gab es allerdings nur 2 mickrige Punkte aus der Schweiz und das war es dann auch schon. Ganze 14 Punkte konnte der deutsche Beitrag damit verbuchen und landete auf dem vorvorletzten Platz -toll!

Russland holte sich Platz 1 und richtet somit den nächsten Contest aus. Sollten wir da echt noch teilnehmen? Und wenn ja, mit welcher Gruppe?

This entry was posted in Gesehen and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

7 Responses to Eurovision Songcontest 2008: 14 Punkte

  1. Daniel says:

    wir sollten da überhaupt nicht mehr mit machen, Italien macht auch schon lange nicht mehr mit (aus gutem Grund wie ich denke), weil es letztendlich überhaupt nichts mehr mit Musik und Sänger zu tun hat.

    Die Nordischen Länder sowie die Osteuropäischen Länder schustern sich die Punkte zu wie Sie es brauchen, früher war die Bewertung besser als Heute, und warum ??? weil früher jeweils Musikexperten aus den Ländern die Bewertung abgegeben haben, heute kann Hinz und Kunz wählen, was aber entscheidend ist, in Ländern wie Deutschland, England, Spanien, Portugal usw. leben viele Ausländer die dann ebenfalls für Ihre Länder abstimmen, wie sollen sonst jedes Jahr für die Türkei 10 bzw. 12 Punkte raus kommen ???

    Das Bewertungssystem ist für den Arsch, die No Angels waren wirklich gut auch der Song war klasse, aber das spielt beim Grand-Prix Eurovision keine Rolle, man könnte Justin Timberlake, Robbie Williams usw. hinschicken es würde nichts bringen, weil sich die oben genannten Regionen die Punkte zu schachern, deshalb wird es Zeit das wir uns von diesem Quatsch fernhalten.

  2. Thomas says:

    Spätestens seit Helsinki ist klar geworden, dass es sich um die Zuschanzung der Punkte für “bedürftige Länder” handelt. Das ist eher ein politischer Contest als ein musikalischer. Teilnahmeboykott und fertig – mehr ist dieses Kasperletheater wirklich nicht wert.

  3. Marco says:

    Da Deutschland ja einer der Geldgeber ist, wird ein Teilnahmeverzicht so schnell nicht geschehen. Leider.

  4. Schrottie says:

    14 Punkte zuviel, denn solch zusammengecasteten Rotz hat man einfach nicht antreten zu lassen. Abgesehen davon taugt der ESC sowieso nix mehr, Zeit wird es, das Muttersprachler zur Bedingung gemacht werden. Denn nur so kann man sein Land ordentlich vertreten. Ebenso sollte man jeden ausschließen, der schon ein Album verkauft hat. Dann, erst dann, kommt wieder Qualität in diesen Wettbewerb.

  5. Marco says:

    Das mit der Muttersprache habe ich auch schon immer gesagt.
    Aber die Hälfte der Lieder sind ja mittlerweile in englisch.
    Das gesamte Regelwerk müsste mal gründlich überarbeitet werden.

  6. ker0zene says:

    Ich binn doch immer wieder butz erstaunt, wie viele Leute an einem Samstag abend bei gutem Wetter nichts besseres zu tun haben, als diese absolut überflüssige Veranstaltung anzusehen. :wink:

  7. Marco says:

    Gutes Wetter? Wo wohnst denn Du? Florida? :wink:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.