[inspic=96,left,fullscreen,thumb]Das so ein bereits erwähnter Zoobesuch kein Kindergeburtstag ist, hat sicherlich schon der ein oder andere Besucher selbst erlebt. So nutzte zum Beispiel der auf dem ersten Bild zu Killer – Rabe das nach oben offene Erdmännchengehege quasi als Fly-in. [inspic=95,right,fullscreen,thumb]Der kleine Kollege auf dem zweiten Bild wusste sicherlich schon, was seinem Artgenossen blühte, denn das war sicherlich nicht das erste mal, dass das schwarze Federvieh hier nach Nahrung Ausschau hielt. Und das alles vor den Augen der umherstehenden Kinder! Vermutlich kauft der Zoo wöchentlich 10 neue Erdmännchen und -weibchen.[inspic=94,left,fullscreen,thumb]Insgesamt legen die gefiederten Freunde alle eine recht aggressive Haltung an den Tag. So auch dieser ziemlich häßliche Vogel, der wohl das Parfum der sich zu ihm herunterbeugenden Zoobesucherin nicht leiden konnte. Entsprechend zögerlich viel der Fütterungsversuch unserer Tochter aus, die sich nicht nah genug ran traute und dem Vogel das Futter aus sicherer Entfernung mit voller Kraft an den Kopf schleuderte.
[inspic=97,right,fullscreen,thumb]Die Futtergeilheit machte sich wie üblich am Ziegengehege am stärksten bemerkbar. Diese Tiere scheinen das Rascheln der Futtertüte schon zu hören, wenn diese an der Kasse verkauft werden. Am Gehege angekommen fand erst einmal ein vorsichtiges Füttern am Zaun statt. Unser Sohn nutze als Erster eines der Törchen und ging ins Gehege um die Tiere zu streicheln. Leider hatte er seine Futtertüte dabei, die er dort aber noch verteidigen konnte. Andere Kinder hatten nicht so viel Glück. Natürlich sind die Viecher schnell und clever, nutzen die Möglichkeiten, wenn ein Kind das Törchen nicht schnell genug wieder verschließt. So liefen außerhalb des Geheges irgendwann mehr Tiere rum als drinnen. Und sie machten Jagd auf die Futtertüten. Unser Sohn konnte nur knapp entkommen (siehe Bild).
[inspic=92,left,fullscreen,thumb]Dann kam der Hammer, der mich zum Titel des Beitrags inspirierte. Wir kamen an einem Affenkäfig vorbei, der an der Front mit Glasscheiben versehen war. Davor befanden sich Holzstämme, auf die sich die kleineren Besucher wie unsere damals dreijährige Tochter stellen konnten. Das tat sie auch und beobachtete das Treiben hinter der Scheibe. Das dieses Wort allzu wahr werden sollte ahnten wir noch nicht. Doch dann schlenderte eine Affenmutti mit ihrem Nachwuchs auf dem Rücken vorbei.
[inspic=93,right,fullscreen,thumb]Als wir unserer Tochter gerade erklärten, was die Affenmutti da macht, kam aus dem Nichts ein weiterer Affe angeschossen, der sich am Filius nicht störte und lieber seinen Trieben freien Lauf ließ. Es folgte ein:”Macht der da?” unserer Tochter, so wie das Gelächter der anderen Eltern, die sich sicherlich freuten, dass ihre Sprößlinge nicht gefragt haben. So ein Tag im Tierpark ist schon toll …

